Kitzingen
Probelauf an Martini
Viel Gemeinschaft, Freude, Frohsinn und viel „Arbeitsmaterial“ auf den Tischen  beim „Martininachmittag“ im Dekanatszentrum.
Viel Gemeinschaft, Freude, Frohsinn und viel „Arbeitsmaterial“ auf den Tischen beim „Martininachmittag“ im Dekanatszentrum.
Lorenz Kleinschnitz
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter beim Martininachmittag im Dekanatszentrum Kitzingen.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter beim Martininachmittag im Dekanatszentrum Kitzingen.
Lorenz Kleinschnitz
Kitzingen – "Ein bisschen wie St. Martin" fühlten sich die "junggebliebenen Kitzinger" bei einem Treffen, zu dem die Kirchengemeinden St. Johannes und St. Vinzenz eingeladen hatten.

Vor über zehn Jahren hatte sich der Seniorenkreis St. Johannes aufgelöst und nach Corona gestalten sich Zusammenkünfte der Senioren von St. Vinzenz schwierig. Umso erfreulicher, dass mit Unterstützung durch das Seniorenforum-Dekanatsgremium vertreten durch Ingeborg Oppitz und gebackenen Martinsgrüßen von Christa Walter, sowie des Seniorenkreises Sulzfeld und Senioren aus Albertshofen das erste Treffen ein voller Erfolg wurde. "Es braucht Menschen, die sich nicht abwenden, sondern sich zuwenden und helfen, wo Hilfe nötig ist", so Pastoralreferent Martin Drzizga, in einer besonderen Martinsgeschichte. "Warum essen wir die Martinsgans und viele Bräuche wie auch "Sankt Martin ist ein harter Mann für den, der nicht bezahlen kann", Bauern- und Wetterregeln, Martinsrätsel, Sitztanz und Gedächtnistraining brachten Kurzweile.

"Lieber Gott, lass uns wie Martin sein, lenke unsere Augen, Ohren, Hände und Füße, dass wir mit denen gehen, die allein sind", so im Gebet und allein fühlte sich an diesem Nachmittag keiner. Erlebte Gemeinschaft bei Kaffee und Kuchen, den leckeren selbst gebackenen Martinsgänsen und Deftigem im Dekanatszentrum.   "Tausend Lichter brennen heut und es freun sich alle Leut, lustig, trallalala, heut ist Martinsabend da" und weitere Lieder erklangen, begleitet von Max Michelsen auf der Gitarre. Es ist so schön, tut gut so die Anwesenden, wann treffen wir uns das nächste Mal? Die Frage blieb offen.

Diakon Lorenz Kleinschnitz dankte den Initiatoren Anni und Wolfgang Neeser, Barbara Lindner, Margarethe Baumeister und Angela Furkel und wies darauf hin, dass es an weiteren ehrenamtlichen Mitstreitern liegen wird, solche Nachmittage zu ermöglichen. Er bat die Anwesenden darum, mit zu überlegen, wer angesprochen werden könnte. Interessierte können sich auch direkt an das Pfarrbüro Kitzingen wenden "Bleibe hell mein Licht, bleibe hell mein Licht, sonst strahlt meine liebe Laterne nicht" im Lied und alle strahlten beim Auseinandergehen und "Danke" für den schönen Nachmittag.

Von: Lorenz Kleinschnitz (Seelsorger, Caritas Kitzingen)