Kitzingen
VdK-Ortsverband Kitzingen feierte mit 210 Mitgliedern
Reinhard Hüßner, das Duo Frank und Iris Bluhm, Moderator Max Michelsen und Vorsitzende Elvira Kahnt auf der Bühne.
Reinhard Hüßner, das Duo Frank und Iris Bluhm, Moderator Max Michelsen und Vorsitzende Elvira Kahnt auf der Bühne.
Willi Paullus
Kreisheimatpfleger Reinhard Hüßner und Duo Frank und Iris Bluhm sorgten für die musikalische Unterhaltung.
Kreisheimatpfleger Reinhard Hüßner und Duo Frank und Iris Bluhm sorgten für die musikalische Unterhaltung.
Willi Paulus
Kitzingen – Über 210 Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Kitzingen folgten der Einladung zur Begegnung im Advent ins Dekanatszentrum Kitzingen.

Für die neue Ortsvorsitzend Elvira Kahnt war es eine Premiere. Sie konnte auch Pastoralreferent Martin Drzizga (als Vertreter der Katholischen und Evangelischen Kirchengemeinde), Oberbürgermeister Stefan Güntner, VdK-Kreisgeschäftsführer Peter Fersch und nach der Pause Landrätin Tamara Bischof willkommen heißen und um ein Grußwort bitten.

Alle Redner betonten die segensreiche Arbeit de VdK in dieser von Krieg und wirtschaftlichen Sorgen geprägten Zeit. Man sei bemüht, für alle Schwierigkeiten nach Lösungen und Hilfe zu suchen, sagten VdK-Kreisgeschäftsführer Peter Fersch und Landrätin Tamara Bischof. Den Auftakt der musikalischen Umrahmung bot der Seniorenchof "InTakt" der Evangelischen Stadtkirche unter Leitung von Dekanatskantor Martin Blaufelder.

In seinen Gedanken zum Advent erinnerte Moderator Max Michelsen an die letzte Begegnung vor drei Jahren am 30. November 2019. Durch die Pandemie sei das Verbandsleben des VdK über Monate hinaus blockiert gewesen. Der persönliche Kontakt zu den Mitgliedern habe sehr gefehlt und besonders deprimierend sei die Situation in den Altenheimen gewesen, wo man vor versperrten Toren stand. Durch den Überfall Russlands auf die Ukraine hätten sich die wirtschaftlichen Auswirkungen fatal ausgewirkt und zu erheblichen Verteuerungen in allen Bereichen geführt. VdK-Präsidentin Verena Bentele habe auf der Armutskonferenz den Finger auf die Wunde gelegt: "Jeder hat das Recht, in Würde zu leben." Fast täglich erreichten den VdK Hilferufe von Mitgliedern die nicht wissen, wie sie mit den steigenden Energiepreisen klarkommen sollen. " Man solle sich aber nicht in die Spirale von Angst und Ohnmacht hineinbegeben, sagte Max Michelsen.

Das Duo Iris und Frank Bluhm aus Iphofen gestaltete dann das weitere Programm mit Saitenmusik vom Feinsten (Zither und Gitarre) und Reinhard Hüßner, Kreisheimatpfleger aus Wiesenbronn. Die adventlich-weihnachtlichen Musikstücke des Duos wurden aufgelockert durch mundartlich geprägte Gedichte und Erzählungen von Reinhard Hüßner.

Von: Willi Paulus (Beisitzer, VdK Kitzingen)