entwicklungskonzept
Auch private Eigenümer können profitieren
Küps – In die finale Runde gehen die „Küpser Entwicklungskonzepte“ (KEK). Bei der nächsten Sitzung des Marktgemeinderates am Dienstag, 27. Juli, soll die Sch...

In die finale Runde gehen die „Küpser Entwicklungskonzepte“ (KEK). Bei der nächsten Sitzung des Marktgemeinderates am Dienstag, 27. Juli, soll die Schlussabstimmung erfolgen, damit das Sanierungsgebiet rechtskräftig werden kann. Damit können auch Privateigentümer, die Sanierungsmaßnahmen an ihrem Haus planen, profitieren. Im September informiert die Rathausverwaltung dann über entsprechende Ansprechpartner zur Erstberatung, heißt es aus der Marktgmeinde.

Vorgesehen ist, dass ein Stadtumbaumanagement installiert wird und Beratungen für die Haus- und Wohnungseigentümer in Küps erfolgen können. Gerade mit Blick auf manche Förderprogramme und Abschreibungsmöglichkeiten, die bei der Bewältigung von Sanierungen gerade bei Altbauten wichtig sind, kann diese Hilfestellung ein entscheidender Vorteil sein. Zudem legt die Marktgemeinde ein Fassadenprogramm auf, um Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an Häuserfronten und Dächern finanziell zu unterstützen. Machbar sind diese Schritte dank der Unterstützung durch das Bund/Länder-Städtebauförderungsprogramm.

Seit dem Auftakt im Januar 2019 in der Küpser Festhalle, den zahlreichen Workshops sowie der Haushaltsbefragung, den Ortsgesprächen und -rundgängen sowie weiteren Workshops zu den Themen Barrierefreiheit, Touristik und Nahversorgung sowie Verkehr ist mit der Erstellung der Zielkarte und der Formulierung der Schlüsselmaßnahmen viel auf den Weg gebracht worden.

Drei parallele Konzepte

Die Besonderheit an den Küpser Entwicklungsprojekten ist, dass mit dem Gemeindeentwicklungskonzept (GEK), dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) und der im Rahmen der Städtebauförderung notwendigen Vorbereitenden Untersuchung (VU) drei Konzepte parallel abgewickelt werden. Hinzu kommt, dass mit der Regierung von Oberfranken und dem Amt für Ländliche Entwicklung zwei Fördermittelgeber für dieses in Oberfranken einzigartige Projekt zuständig sind.

Bei einer gemeinsamen Besprechung der Beteiligten machte Baurätin Ulrike Mayer von der Regierung von Oberfranken deutlich, dass die Städtebauförderung im Hauptort Küps das wesentliche Element abbilde und die Dorferneuerung in den Ortsteilen ausschlaggebend sei.

Das Besondere dieses Pilotprojektes, das gemeinsam mit der Regierung von Oberfranken durchgeführt werde, betonte Christiane Schilling, Sachgebietsleiterin für Dorferneuerung und Bauwesen beim Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken. Das Bindeglied seien dabei die Projekte der Förderungsoffensive, die sowohl im Kernort Küps als auch in verschiedenen Ortsteilen durchgeführt würden.

Zuletzt brachte das Gremium die öffentliche Auslegung des Gesamtkonzeptes auf den Weg. Die beteiligten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange haben mittlerweile ihre Stellungnahmen abgegeben. Aus der Öffentlichkeit kamen keine Einwände. Damit kann der Marktgemeinderat jetzt mit der Festlegung des Sanierungsgebietes den nächsten wichtigen Schritt einleiten. red