Im Postgarten brennt das erste Licht
Bürgermeister Gerhard Wunder (links) löst im Postgarten von Steinwiesen den elektrischen Kontakt zum „Entzünden“ der ersten Kerze am großen Adventskranz aus. Initiator Rainer Kober (Zweiter von links) verfolgt freudig den Vorgang.
Bürgermeister Gerhard Wunder (links) löst im Postgarten von Steinwiesen den elektrischen Kontakt zum „Entzünden“ der ersten Kerze am großen Adventskranz aus. Initiator Rainer Kober (Zweiter von links) verfolgt freudig den Vorgang.
Foto: Hans Franz
Steinwiesen – Advent   Ein übergroßer Adventskranz aus zwölf Bäumchen stimmt in Steinwiesen auf Weihnachten ein.

Seit dem ersten Adventssonntag sorgt in Steinwiesen ein gegenüber den gewohnten Adventskränzen übergroßer Kranz mit einem Durchmesser von knapp sechs Metern für vorweihnachtliche Stimmung. Standort ist der sogenannte Postgarten, der sich inmitten des Ortes unmittelbar an der Staatsstraße 2207 befindet. Die vier „Kerzen“ werden im Laufe der Adventszeit nacheinander „entzündet“, und zwar täglich in der Zeit vom 5 bis 8 und von 16 bis 23 Uhr.

Die Idee zu diesem auffälligen Adventskranz und dessen Gestaltung hatten mehrere Väter. Dazu gehören unter anderem Mitglieder vom Verein „Steinwiesen aktiv“, das Kommunalmarketing-Plus von Kronach Creativ und natürlich der überaus engagierte Rainer Kober. Er war es auch, der bei der Vorstellung des Gebildes auf den Grund der Initiative einging.

Im Postgarten, der als ein Begegnungsort in Steinwiesen für alle Generationen im Entstehen ist, sollte etwas auf die Weihnachtszeit einstimmen. So wurden zur Verwirklichung vom Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten zwölf Bäume zur Verfügung gestellt, die die sonst üblichen am Kranz geflochtenen Tannenzweige ersetzen. Eifrig bei der Sache waren die Kids vom Kindergarten, die mit dem Behängen von Weihnachtskugeln und Schmuck an diesen Bäumen beschäftigt waren. Die auf Baumstämmen – ebenfalls vom Forstbetrieb Rothenkirchen – gut 50 Zentimeter hohen vier Kerzen-Lichter sind elektronisch per Zeitschaltuhr gesteuert.

Per Knopfdruck besorgte nun am Sonntag Bürgermeister Gerhard Wunder das Einschalten der ersten „Kerze“. Das Gemeindeoberhaupt meinte, dass die Kerzen etwas Licht in die derzeit düstere Coronazeit senden und als positives Zeichen des Mutes verstanden werden sollen. „Das Zeichen des Lichtes ist auch ein Zeichen der Hoffnung“, so Wunder, der einmal mehr als Initiator Rainer Kober lobte und dankte.

Pfarrer Richard Reis ergänzte, dass der Platz des Kranzes auch als Ersatz für die coronabedingt ausgefallenen Adventsfenster-Aktionen im Ort gesehen werden könne.

Ein Wunsch von Rainer Kober, dem Vorsitzenden von Kronach Creativ und Steinwiesen aktiv, wäre es, dass Bürger den Innenraum des Adventskranzes mit Geschenkkisten (wetterfest und ohne Inhalt) zur weiteren Ausschmückung des Projekts bestücken sollten. Rainer Kober war es ein besonderes Anliegen, den Helfern bei der Realisierung dieses übergroßen Adventskranzes und des Umfeldes zu danken. Dies waren neben seinen Firmen-Werkstattmitarbeitern auch Margarita Volk-Lovrinovic, die Projektmanagerin bei Kronach Creativ, Max Heindl und Peter Hagemann vom Forstbetrieb, der Lichtgestalter Michael Gödel, der Kindergarten Steinwiesen, der Adventskranzwächter Paul Wilde sowie die Quartiersmanagerin vom Koberhaus, Luisa Thron, und die Marktgemeinde Steinwiesen. hf