Ortssprecher
Jonas Hofmann wird Gössersdorf im Rat vertreten
Der neue Ortssprecher für Gössersdorf, Jonas Hofmann (r.), wurde von Bürgermeister Jörg Neubauer in sein Amt verpflichtet.
Der neue Ortssprecher für Gössersdorf, Jonas Hofmann (r.), wurde von Bürgermeister Jörg Neubauer in sein Amt verpflichtet.
Foto: K.- H. Hofmann
Weißenbrunn – Karl-Heinz Hofmann Der 20-jährige Landwirt Jonas Hofmann wurde in der Sitzung des Gemeinderates Weißenbrunn am Dienstag zum Ortssprecher von Gössersdo...

Karl-Heinz Hofmann

Der 20-jährige Landwirt Jonas Hofmann wurde in der Sitzung des Gemeinderates Weißenbrunn am Dienstag zum Ortssprecher von Gössersdorf verpflichtet. Hofmann wurde wegen der Corona-Pandemie in einer Briefwahl am 24. Juni zum Ortssprecher gewählt. Er setzte sich mit 40:32 Stimmen gegen Benjamin Ruppert durch und wurde nun von Bürgermeister Jörg Neubauer (SPD) in der Gemeinderatssitzung vorgestellt.

Im Gremium nicht vertreten

Da Gössersdorf nach der Gemeinderatswahl 2020 nicht durch ein Ratsmitglied vertreten war, stellten mehr als ein Drittel der Gössersdorfer einen Antrag auf Wahl eines Ortssprechers. Neubauer wünschte dem zukünftigen Sprachrohr des Gemeindeteils ein stets offenes Ohr für die Bürger und dankte Hofmann für seine Bereitschaft, dieses verantwortungsvolle Ehrenamt auszuführen.

Einstimmig wurde vom Gremium beschlossen, dem Förderverein Brauer- und Büttnermuseum 50 Prozent der tatsächlich angefallenen Kosten für das Jahr 2020 in Rechnung zu stellen. In der Nutzungsvereinbarung ist geregelt, dass die Gemeinde auf ein Nutzungsentgelt für die Überlassung der Räume des Museums verzichtet. Der Förderverein hat jedoch die Kosten für den laufenden Unterhalt und für den Bauunterhalt (größere Reparaturen) zu tragen.

Die Kosten werden jährlich von der Gemeinde ermittelt und dem Gemeinderat zur Entscheidung über eine Kostenbeteiligung vorgelegt. Für 2020 wurden Kosten in Höhe von 926,34 Euro ermittelt. Diese sollten laut Kämmerei zu 100 Prozent an den Förderverein weiterberechnet werden, da sich die Gemeinde in der Haushaltskonsolidierung befindet. Das Gremium beschloss jedoch einstimmig, dem Förderverein Brauer- und Büttnermuseum 50 Prozent der tatsächlich angefallenen Kosten für das Jahr 2020 in Rechnung zu stellen.

Pflicht der Gemeinde

Bürgermeister Neubauer meinte dazu: „Auch wenn wir eine finanzschwache Gemeinde sind, gehört es zu unserer Pflicht, die Vereine, soweit irgendwie möglich, zu unterstützen und ihr ehrenamtliches Engagement anzuerkennen.“

Die Jahresrechnung 2020 wurde mit einem Gesamtvolumen von 9,164 Millionen Euro zur Kenntnis genommen.

Matthias Anlauf regte in der Bürgerfragestunde an, weitere Defibrillatoren in weiteren Gemeindeteilen zu installieren. Aus Spenden des Windparkvereins Rainberg wurden in diesem Jahr bereits in Wildenberg und Grün solche Lebensretter installiert.

Es geht ums Trinkwasser

Weiter gab er zu bedenken, sich als Gemeinde nicht zu sehr in Abhängigkeit eines Wasserversorgungsanbieters zu begeben. Man solle die aktuellen Hochbehälter unbedingt aufrechterhalten. Dabei nahm er Bezug auf die vergangene Gemeinderatssitzung, in der ein weiterer Vertrag mit der Fernwasserversorgung Oberfranken empfohlen wurde. Bürgermeister Neubauer informiert, dass es sich hierbei um die Sicherstellung der Wasserversorgung und Feuerschutzsicherheit mit ausreichenden Druckverhältnissen handelt.

Wurzeln im Gehsteig

Carolin Zipfel-Kempf (SPD) wies darauf hin, dass entlang der B 85 teilweise Baumwurzeln im Gehsteig die Pflastersteine hochtreiben. Zweiter Bürgermeister Michael Gödel (FW) bat darum, am Spielplatz am Waldweg etwas gegen Tierkot zu unternehmen.