Benefizkonzert
„Kunterbunt“ mit Orgel und Panflöte
Kirchenpflegerin Martina Stumpf bedankte sich nach dem Konzert bei den Solisten Maik Förner, Markus Blomenhofer, Daniel Prell, Rainer Endres und Georg Kestel (von links).
Kirchenpflegerin Martina Stumpf bedankte sich nach dem Konzert bei den Solisten Maik Förner, Markus Blomenhofer, Daniel Prell, Rainer Endres und Georg Kestel (von links).
Foto: K.- H. Hofmann
Glosberg – Der Förderverein für Kirchenmusik Glosberg veranstaltete erneut ein Konzert in der Wallfahrtskirche Maria Geburt. Dazu hatte der künstlerische Leiter...

Der Förderverein für Kirchenmusik Glosberg veranstaltete erneut ein Konzert in der Wallfahrtskirche Maria Geburt. Dazu hatte der künstlerische Leiter des Fördervereins, Mario Seidel, ein abwechslungsreiches Programm erstellt.

Mit Bedauern musste die Vorsitzende und Kirchenpflegerin Martina Stumpf den Initiator des Konzerts, Mario Seidel, entschuldigen, der aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Dafür waren alle anderen Solisten gekommen, um mit dem Konzert „Kunterbunt“ einen kulturellen Beitrag zur Freude und Unterhaltung der Besucher zu präsentieren.

Abwechselnd erklangen Orgelmusik und Panflötentöne zu Geschichten rund um das Orgelspiel, das Orgelleben und auch Heiteres im Zusammenhang mit Orgelpfeifen. Als Lektoren wirkten mit: Annette Urban, Kerstin Kopp, Martina Stumpf und Matthias Simon. Die Orgel ließen vier versierte Organisten erklingen. Diplom- Kirchenmusiker Rainer Endres eröffnete mit Präludium und Fuge in c von Joh. Seb. Bach BWV 549 und mit drei Schlagarien von Valtin Rathgeber. Später folgte von Endres ein Werk des 1822 in Hummendorf geborenen Johann Georg Herzog: „Präludium in f-moll“. Markus Blomenhofer aus Johannisthal wartete mit der Romance in C von Claude- Bénigne Balbastre auf und ließ von César Franck „Prélude Fuge et Variation in h-moll“ folgen.

Geschichten zum Schmunzeln

Daniel Prell aus Reitsch ließ eine Phantasie über „Großer Gott wir loben Dich“ von Carl Sattler erklingen und präsentierte von Joseph Gruber „Der Festorganist Nr. 7“. Schließlich erklangen die zarten Töne der Panflöte von Maik Förner aus Wallenfels mit dem „Ave Maria“ von Schubert und „Eine kleine Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Der Stammorganist der Wallfahrtskirche Maria Glosberg, Georg Kestel spielte sein Lieblingslied, das Wallfahrtslied „Maria Glosberg“. Die Lektoren wussten über so manche Orgelgeschichten zum Schmunzeln zu berichten. Von Schnurrpfeifereien bis hin zur die Geschichte vom „Seelenamtszapfa“. Es war ein unterhaltsamer und entspannter Abend, dessen Erlös in Form von Spenden der Zuhörer zur Finanzierung der abgeschlossenen Orgelreparatur in der Wallfahrtskirche dient. eh