Diakonieverein
Mitarbeiter sind das Kapital
Karin Limmer, Elke Kastner, Margit Harthan, Margit Redwitz, Ingrid Roder, Rita Müller, Egon Herrmann, Ute Kleylein und Jörg Neubauer (v. l.) kümmern sich um die Geschicke des Diakonievereins.
Karin Limmer, Elke Kastner, Margit Harthan, Margit Redwitz, Ingrid Roder, Rita Müller, Egon Herrmann, Ute Kleylein und Jörg Neubauer (v. l.) kümmern sich um die Geschicke des Diakonievereins.
Foto: K.- H. Hofmann
Weißenbrunn – Der evangelisch-lutherische Diakonieverein Weißenbrunn, Kirchleus, Gössersdorf und Hummendorf wählte bei seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vors...

Der evangelisch-lutherische Diakonieverein Weißenbrunn, Kirchleus, Gössersdorf und Hummendorf wählte bei seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand. Zum neuen Vorsitzenden wurde der ehemalige Bürgermeister Egon Herrmann gewählt, er folgt Pfarrer Christian Schmidt, der in eine andere Pfarrstelle berufen wurde, ebenso wie vorher schon Pfarrer Christoph Teille. Daher waren die Positionen des Ersten und Zweiten Vorsitzenden vakant.

Egon Herrmann gab als kommissarischer Vorsitzender, der er seit Mai 2021 ist, einen Bericht ab. Diakonie bedeute praktische Arbeit vor Ort. Der Verein ist Träger der Diakoniestation Weißenbrunn. Das Aufgabenfeld der Diakoniestation erstreckt sich über Beratung für alte Menschen, Diakonie-/Sozialstationen und gebündelte ambulante gesundheits- und sozialpflegerische Dienste ohne Nachbarschaftshilfe bis zur Altenhilfe und -pflege, die nach Hause kommt. Sein Dank galt Pflegeleiterin Ute Kleylein und Stellvertreterin Diana Eckert für ihre aufopferungsvolle Arbeit.

Einige Änderungen im Vorstand

In Diensten der Pflegestation stehen derzeit acht Schwestern und Pflegerinnen, fünf Personen sind in der Hauswirtschaft tätig. Es werden 97 Patienten versorgt und betreut, davon sind 25 reine Hauswirtschaftsklienten. Das qualifizierte Personal arbeite dabei mit großer Zuwendung. „Unser Kapital ist nicht das Geld, sondern unsere Mitarbeiter, die aus Berufung mehr als ihren Dienst erfüllen“, sagte der kommissarische Vorsitzende, der schon viele Jahre als zweiter Vorsitzender fungierte.

Pflegedienstleiterin Ute Kleylein berichtete über die Situation in der Station. Die durchschnittliche Fahrzeit betrage im Monat circa 200 Stunden. Im Jahr 2020 wurden 27 698 Hausbesuche abgestattet, dabei wurde 4927 mal Blutzucker gemessen. Weitere Aufgaben waren Körperwäsche, Hautpflege und Medikamente verabreichen. Insgesamt verwies sie auf eine sehr gute Zusammenarbeit und ein großes Einstehen füreinander, sagte sie. Kassiererin Margit Redwitz musste 2019 von einem Minus berichten, konnte aber für 2020 eine erfreuliche Tendenz andeuten. Nachdem auch Willi Pechtold, Dora Biedermann und Marianne Weiß aus dem Vorstand ausgeschieden sind, ergaben die Neuwahlen mehrere Veränderungen: 1. Vorsitzender Egon Herrmann, 2. Vorsitzender Jörg Neubauer, Kassier Margit Redwitz, Schriftführerin Rita Müller, Ausschuss- Mitglieder: Margit Harthan, Regina Hauck, Elke Kastner, Karin Limmer, Ingrid Roder. eh