beleuchtungskonzept
„Neue Mitte“ von Mitwitz wird mit Licht in Szene gesetzt
Das Lichtkonzept für das Umfeld des künftigen Holzpavillons im Projekt „Neue Mitte Mitwitz“ stieß im Mitwitzer Marktgemeinderat auf viel Zustimmung (von links): Bürgermeister Oliver Plewa, Prof. Markus Schlempp (Hochschule Coburg) und die Studiere...
Das Lichtkonzept für das Umfeld des künftigen Holzpavillons im Projekt „Neue Mitte Mitwitz“ stieß im Mitwitzer Marktgemeinderat auf viel Zustimmung (von links): Bürgermeister Oliver Plewa, Prof. Markus Schlempp (Hochschule Coburg) und die Studierenden Tarek Hansen und Christian Uschold.
Foto: Rainer Glissnik
Mitwitz

Der nächster Schritt im Projekt „Neue Mitte Mitwitz“ ist getan: Der geplante Holzpavillon erhielt durch den Marktgemeinderat das gemeindliche Einvernehmen. Professor Markus Schlempp und Michael Müller von der Hochschule Coburg und die Studierenden Christian Uschold und Tarek Hansen präsentierten in der Sitzung dafür ein eindrucksvolles Lichtkonzept. Dieses soll nun für die Ausführung fertigentwickelt werden.

Der multifunktionale Holzpavillon soll gebaut und durch Licht in Szene gesetzt werden. Die Konzeptentwicklung erfolgte als studentischer Workshop an der Hochschule Coburg. Zwei parallele Beleuchtungsszenarien würden das Gebäude und sein Umfeld für verschiedene Anlässe in Szene setzen.

„Wir wollten ein ästhetisches Licht schaffen, das andere Akzente setzt und die funktionale Funktion erfüllt“, erklärte Tarek Hansen. Lichtakzentuierungen könnten auch an benachbarten Gebäuden verwirklicht werden. Weitere Details sollen bis zur nächsten Bauausschusssitzung geklärt werden. Im Gremium fanden die Überlegungen viel Zustimmung und alle wollen den begonnenen Weg weitergehen.

Für den Kinderhort Mitwitz übernimmt der Markt Mitwitz weiterhin die Kosten für eine zusätzliche pädagogische Ergänzungskraft im Umfang von 24 Wochenstunden. Susanne Fleuchaus erläuterte die pädagogische Konzeption des Mitwitzer Kinderhorts seitens der Diakonie als Träger. 50 Kinder können hier im 2018 fertiggestellten Hort betreut werden. Dabei ist es erklärtes Ziel, viel mehr als die eigentlichen Säulen Mittagessen, Hausaufgaben und Freispiel zu bieten. Der Hort soll Anlaufpunkt sein und Geborgenheit bieten, die Individualität jedes Kindes berücksichtigen und viele Sozialkompetenzen fördern. Freude an der Gemeinschaft und das Fördern einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung sind wichtig. „Der Hort ist ein Ort für die Kinder, den sie aktiv mitgestalten sollen.“ Es wird sehr viel auf Wünsche und Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingegangen. Soziales Miteinander, erlebnispädagogische Inhalte, Ausflüge gehören dazu.

„Das pädagogische Personal spielt dabei eine ganz wichtige Rolle“, machte Susanne Fleuchaus deutlich. Viele Kinder haben ein herausforderndes Verhalten und brauchen eine besondere Unterstützung. „Um den Herausforderungen gerecht zu werden braucht es genügend und gutes Personal.“ Die Elternbeiräte Tanja Feuerpfeil und Stefanie Kowalksi würdigten die Umsetzung dieser Zielsetzungen. „Da findet auch unheimlich viel statt“, wissen beide ihre Kinder bestens betreut. Und das auch ganz viel in den Ferienzeiten. „Wir haben ein sehr qualitätsvolles Angebot in Mitwitz“, freute sich Bürgermeister Oliver Plewa. „Es ist gut investiertes Geld in diese zusätzliche Personalstelle.“ Einstimmig wurde dies beschlossen.

Mitwitz ist Golddorf auf Bezirksebene von „Unser Dorf hat Zukunft.“ Darüber freute sich der Mitwitzer Marktgemeinderat. „Es ist ein toller Erfolg“, dankte Bürgermeister Oliver Plewa allen Mitstreitern.

Am letzten Wochenende im August findet die Mitwitzer Kirchweih statt. In Vorgesprächen sind viele Ideen für heuer und die Zukunft entstanden. Markt und verkaufsoffener Sonntag finden auf alle Fälle statt. Programmpunkte sollen an Claudia Schwämmlein geschickt werden. Für nächstes Jahr soll eine Art Kirchweihausschuss gebildet werden. rg

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