Ort der Ruhe und Besinnung geschaffen
Bauhofmitarbeiter Manuel Büttner (von links), Bürgermeister Bernd Rebhan, Ortssprecher Volker Wündisch, Baumspender Wolfgang Reuther, Bauhofleiter Jürgen Ludwig sowie Beate Singhartinger mit den Bürgern aus Burkersdorf bei der Eröffnung des Rasenurnenfeldes in Burkersdorf
Bauhofmitarbeiter Manuel Büttner (von links), Bürgermeister Bernd Rebhan, Ortssprecher Volker Wündisch, Baumspender Wolfgang Reuther, Bauhofleiter Jürgen Ludwig sowie Beate Singhartinger mit den Bürgern aus Burkersdorf bei der Eröffnung des Rasenurnenfeldes in Burkersdorf
Foto: Andrea Hänel
Burkersdorf – Bestattungswesen  Ein besonders schönes Rasenurnenfeld wurde auf dem Friedhof im Küpser Ortsteil Burkersdorf geschaffen. Es wurde in Form einer Blüte gestaltet, in deren Zentrum ein Zierapfelbaum steht, der noch von einer Ruhebank umkränzt werden soll.

Bürgermeister Bernd Rebhan führte bei der Eröffnung des Rasenurnenfeldes in Burkersdorf aus, dass sich das Friedhofswesen verändert habe und mittlerweile zwei Drittel der Beerdigungen Urnenbestattungen seien. Auch tendiere die Bevölkerung zu pflegearmen Bestattungsformen, was auf den sechs kommunalen Friedhöfen in der Großgemeinde Küps mit der Schaffung von Urnenfeldern, stets den spezifischen Gegebenheiten angepasst, bereits realisiert worden sei. Burkersdorf sei der letzte Friedhof gewesen, der um diese Bestattungsmöglichkeit bereichert wurde. Damit sei das Konzept der pflegearmen Bestattungsformen vom Markt Küps auf allen sechs gemeindlichen Friedhöfen innerhalb von drei Jahren umgesetzt worden.

Generell mit im Boot waren bei der Gestaltung neben der Verwaltung der Marktgemeinde Küps auch immer Beate Singhartinger von der ökologischen Bildungsstätte und die örtlichen Gartenbauvereine. Für den Gemeindeteil Burkersdorf dankte Rebhan Ortssprecher Volker Wündisch, zugleich Vorsitzender der Garten- und Naturfreunde Burkersdorf, mit seinem Team. Die Anlage wurde komplett von den Bauhofmitarbeitern Maurermeister Manuel Büttner, Steffen Zimmerlein und Dominic Schnell gebaut.

Ganze Dorfgemeinschaft wirkte mit

Ortssprecher Volker Wündisch betonte, dass nicht nur die Garten- und Naturfreunde, sondern die gesamte Dorfgemeinschaft bei der Erstellung des Konzeptes mitgewirkt hätten. Durch das Hinzunehmen des Planungsausschusses der Dorferneuerung habe man die Entscheidungen auf eine breite Basis gestellt, um Einigkeit über die gefundene Lösung zu bekommen. Das Ergebnis sei nun eine besonders schöne Anlage, die mit einer Ruhebank im Zentrum zu einem Ort der Besinnung werden solle. Sein Dank galt den Mitarbeitern des Bauhofs, der Verwaltung und dem Bürgermeister des Marktes Küps sowie dem Ratsgremium für den Beschluss.

Wolfgang Reuter aus Küps, ehemaliger Marktgemeinderat und seit Generationen in Burkersdorf verwurzelt, hatte den Zierapfelbaum in alter Verbundenheit spendiert, wofür ihm herzlich gedankt wurde.

Abschließend erklärte Bürgermeister Rebhan, dass es das Ziel sei, für die Menschen die Friedhöfe am Ort zu erhalten, weil dies für die Hinterbliebenen wichtig sei. Dem Wunsch vieler Einwohner nach pflegearmen Bestattungsformen sei der Markt Küps damit gerne nachgekommen. Er verwies auch auf die Möglichkeit der anonymen Bestattung auf den Küpser Friedhöfen. In Kürze werde noch das Tor am Friedhof Burkersdorf erneuert. Größerer Handlungsbedarf bestehe noch in Theisenort und Johannisthal, wo die Pflasterflächen sanierungsbedürftig seien. red