Buch
Sagen und andere Geschichten aus Mitwitz
Aquarell zur Sage „Der wilde Mann“
Aquarell zur Sage „Der wilde Mann“
Foto: Friedrich Bürger
Ivo Petschke hat das Buch mit Aquarellen illustriert, hier zu der Sage „Wolf die Mad“.
Ivo Petschke hat das Buch mit Aquarellen illustriert, hier zu der Sage „Wolf die Mad“.
Foto:
Mitwitz

Warum das Mitwitzer Rathaus noch heute „Wilder Mann“ genannt wird und welch schlimmes Unwesen die „Schladzla“ auf dem Leutendorfer Hausberg Gubel getrieben haben, all das erfährt man in dem heimatgeschichtlichen Büchlein „Sagen und andere Geschichten aus Mitwitz“ von Friedrich Bürger.

Zu den beiden genannten Sagen gesellen sich fünf weitere: „Der Mitwitzer Heuwagen“, „Wolf die Mad“, „Ein unverhofftes Geschenk“, „Die verirrten Nonnen“ und „Die Zinzen“. Außerdem hat der Mitwitzer Ortschronist zu dem sagenumwobenen Platz „Staanerna Männla“ am Fuchsberg eine dramatische Geschichte erfunden, die das dunkle Geheimnis um die versteinerten Männlein lüften soll.

Im zweiten Teil des reich bebilderten Büchleins werden weitere Mitwitzer Begebenheiten erwähnt und deren geschichtlicher Hintergrund erläutert. Beispiele: Warum thront ein steinerner Löwe am Mitwitzer Berg? Wo stand der Mitwitzer Galgen? Warum steht ein Rad (als Hinrichtungsinstrument) an der Steinach? Was zeigen die Tafeln am Gebrüder-Dötschel-Brunnen? Warum steht an der Föritz vor dem Wasserschloss das Hubertusdenkmal? Wofür stehen Löwe, Männlein und Laubbäume im Wappen?

Ivo Petschke, Hobbymaler aus Mitwitz, hatte sich bei einer zufälligen Begegnung mit dem Autor bereiterklärt, einen künstlerischen Beitrag zur Illustration der Sagen beizusteuern. So gestaltete er innerhalb kürzester Zeit vier „sagenhafte“ Aquarellbilder, die das Büchlein bereichern und beleben. Auf dem Titelbild finden wir den „Wilden Mann“, auf der Rückseite die menschenähnlichen Zwerge, die „Schladzla“.

Das Buch ist beim Herausgeber Friedrich Bürger in Mitwitz (Telefon 09266/8514 oder E-Mail friedrich.buerger-mitwitz@t-online.de) für 10 Euro erhältlich. fb