Spendenübergabe
Zwei neue Defibrillatoren für Wildenberg
Am alten Feuerwehrhaus in Wildenberg wurde ein Defibrillator installiert. Von links Kurt Hauck (Vorsitzender Windpark Rainberg), Wolfgang Hauck (Hausmeister Gemeinde Weißenbrunn) und Bürgermeister Jörg Neubauer.
Am alten Feuerwehrhaus in Wildenberg wurde ein Defibrillator installiert. Von links Kurt Hauck (Vorsitzender Windpark Rainberg), Wolfgang Hauck (Hausmeister Gemeinde Weißenbrunn) und Bürgermeister Jörg Neubauer.
Foto: K.- H. Hofmann
Wildenberg

Karl-Heinz Hofmann

Der gemeinnützige Verein „Windpark Rainberg“ spendet erneut 12 500 Euro. Das Geld in die Kassen wehte buchstäblich der Wind, der die Windräder des Vereins auch im Corona-Jahr 2020 laufen ließ. Seit 2018 spendet der Verein so jährlich 12 500 Euro an gemeinnützige Vereine, Verbände, Kirche und caritative Einrichtungen.

Vereinsvorsitzender Kurt Hauck erzählte, dass die Spende nur möglich sei, weil die Grundstückseigentümer auf diese Gelder verzichten. Die circa 30 Vereinsmitglieder sind Eigentümer angrenzender Grundstücke. Bei Errichtung und Inbetriebnahme der fünf Windkrafträder hatten sich die Betreiber verpflichtet, jährlich gemeinnützige Vereine und Zwecke in der Gemeinde Weißenbrunn mit ihren Ortsteilen und vor allem in Wildenberg, Hain und Gärtenroth zu unterstützen. Derzeit sind die Betreiber die Stadtwerke Ingolstadt, die pro Windrad einen Obolus von 2500 Euro spenden.

Der Verein entschied sich, von der Ausschüttung aus dem Jahr 2020 die Ortsteile Wildenberg und Grün jeweils mit einem Defibrillator zu unterstützen. Die Geräte sind so gestaltet, dass Laien damit problemlos umgehen können. In Wildenberg wurde ein solcher Lebensretter am alten Feuerwehrhaus angebracht. Der andere Defibrillator befindet sich an der Bushaltestelle in Grün und wird vom Anwohner Achim Zöller mit dem nötigen Strom gespeist. Die Defibrillatoren werden in den Wintermonaten beheizt und sind somit frostsicher.

Beide Defibrillatoren wurden vom Hausmeister der Gemeinde Weißenbrunn, Wolfgang Hauck, installiert. Bürgermeister Jörg Neubauer dankte dem Verein für die Spende. Beide Geräte sind an zentralen Orten angebracht und leicht erreichbar. Sie sind so ausgestattet, dass Laien damit umgehen können.

Bei Defibrillation ist es wichtig, dass sie im Notfall so früh wie möglich eingesetzt werden, da die durch das Kammerflimmern hervorgerufene Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff binnen kurzer Zeit zu massiven neurologischen Defiziten führen kann. Wichtig ist es aber auch zu wissen, dass dies nur ein Erste- Hilfe- Gerät sein kann, in jedem Fall ist der Rettungsdienst unter der Nummer 112 zu rufen.