Innenstädte
FDP will verkaufsoffene Sonntage ohne Anlassbezug
Verkaufsoffene Sonntag sollten auch ohne Märkte möglich sein, meint die FDP.
Verkaufsoffene Sonntag sollten auch ohne Märkte möglich sein, meint die FDP.
Foto: Jürgen Scheibe/Archiv
Kulmbach

„Wir brauchen in Oberfranken Mutmacher-Städte.“ Das ist laut einer Pressemitteilung das Fazit, das Stadtrat und FDP-Bezirksvorsitzender Thomas Nagel bei der Veranstaltung am Dienstag in Kulmbach zog.

Kommunale Förderprogramme, Sauberkeit und Pflege des Stadtbildes und verkaufsoffene Sonntage ohne Anlassbezug seien wichtig, um Innenstädte zu beleben. Dieser Meinung ist der oberfränkische Landtagsabgeordnete Sebastian Körber. „Ich verstehe diese ungleiche Ehe von Gewerkschaft und Kirche nicht. Verkaufsoffene Sonntage sind wichtig für den Einzelhandel.“ Und Thomas Nagel ergänzt: Das Familienleben hat sich längst verändert. Die Familien brauchen Zeit füreinander, es ist aber völlig egal, ob dies ein Samstag oder ein Sonntag ist.“ Unter dem Titel „Die Zukunft unserer Innenstädte in Oberfranken“ stellte Roland Wölfel, Geschäftsführer der CIMA Beratung + Management GmbH aus Forchheim seine Ideen in der „Deutschland-Studie Innenstadt“ vor, wie Innenstädte belebt werden könnten.

Innenstadt beleben

Für Nagel müssten Tourismus, Genuss und Heimat noch enger verzahnt werden. Beeindruckend sei für ihn das Konzept von Steffen Eberth aus Kulmbach. Das Ziel über Parteigrenzen hinweg müsse es aus Sicht der FDP sein, die Innenstadt so zu beleben, dass die Menschen zurück in die oberfränkischen Städte gehen. Roland Wölfel war der festen Überzeugung, dass das machbar sei. red