Awo-Kursangebot
Kämpfen will gelernt sein
Kulmbach

Kämpfen kann gesund sein, aber auch gefährlich werden. Vor allem Jungen rangeln und raufen gerne. Schnell wird aus Spaß purer Ernst. Wo sind also die Grenzen? Der Kurs Kampfesspiele schafft die Möglichkeit, diese Grenzen zu erkennen und zu erleben – den Unterschied von Kampf und Gewalt, von Fairness und Gemeinheit, von Miteinander und Gegeneinander. Er bringt den kraftvollen dynamischen Körperkontakt und die gegenseitige Achtung füreinander in einen direkten Zusammenhang.

Es ist ein wesentliches Ziel der Kampfesspiele, durch das unmittelbare Erfahren und die anschließende Selbstreflektion einen positiven Umgang mit männlicher Kraft und Aggression zu finden, damit deeskalierend zu wirken und zu arbeiten.

Unter dem Motto „VollFairKraften“ fanden in der Turnhalle der Werner-Grampp-Schule der Arbeiterwohlfahrt in Kulmbach 20 Trainingseinheiten statt. Pia Hempfling und Frank Doppel luden zu Spielen, Kämpfen, aber auch Ruhephasen ein, in denen die Jungs entspannen und in sich hineinhören konnten. Der Spaß stand im Vordergrund, was zu einer Atmosphäre beitrug, in der sich alle wohlfühlten.

Der Awo-Kreisverband veranstaltet am 21. Oktober einen Schnuppertag für Personen, die Interesse an der elftägigen Weiterbildung zum Kampfesspiele-Anleiter haben. Bis zu 18 Personen können von 9.30 bis 16 Uhr in der Turnhalle der Max-Hundt-Schule teilnehmen, die Kosten belaufen sich auf 109 Euro. Anmeldungen sind per E-Mail an jas-mhs-doppel@awo-ku.de möglich. red

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