Kirche
Marienkerze geweiht
Die Marienkerze wurde in der Basilika Marienweiher der Muttergottes geschenkt. Mit im Bild Pfarrer Michal Osak und Josef Kofer, der die Kerze spendete.
Die Marienkerze wurde in der Basilika Marienweiher der Muttergottes geschenkt. Mit im Bild Pfarrer Michal Osak und Josef Kofer, der die Kerze spendete.
Foto: Bruno Preißinger
Marienweiher

Es waren besondere Mariengottesdienste, die aus der Feder des Pfarrers Michal Osak stammten. Im Mittelpunkt stand immer die Marienkerze. „Kerzen sind“, so der Pfarrer, „auch der Wunsch der Gläubigen, dass sie stellvertretend vor Ort ihren Dank und ihre Bitten sichtbar für andere weitertragen. Kerzen unter Marien-Gnadenbildern sind Symbole für die Tränen des Schmerzes und der Not, aber auch Tränen des Dankes, die zu Maria getragen werden.“

So begann die Marienkerze ihre Reise am 26. Juni von Himmelkron aus weiter durch die fünf Pfarreien der Pfarrgruppe Main-Schorgasttal.

Am Ende zelebrierte Osak ein besonderes Wallfahrtsamt in der Basilika Marienweiher, das ganz im Zeichen Mariens stand. Zu Beginn des Gottesdienstes segnete und weihte der Geistliche die Marienkerze mit den Worten: „Liebe Gottesmutter, Maria, nimm diese Kerze von uns an, die wir dir schenken wollen, mit all den Gedanken, die wir in jeder Gemeinde in den Gottesdiensten gesprochen haben, als Bitte und Dank, als Ruf um Vergebung und Verzeihung, als Gabe unserer Herzen.“

Pfarrer Michael Osak entzündete an der Osterkerze den Docht, reichte ihn Lektor und Altbürgermeister Josef Kofer, dem Spender der Marienkerze, der die geweihte Kerze entzündete.

Am Schluss sangen die Wallfahrer aus der Pfarrgruppe Main-Schorgasttal aus voller Kehle: „O himmlische Frau Königin, du aller Welten Herrscherin. Du willst uns allen Mutter sein. Wer dir vertraut, ist nie allein. Wir geben dir in deine Hand die Heimat, unser Frankenland.“ Prei.