Kreativwettbewerb
Resonanz war sehr gering
Kulmbach

Nur vier Jugendliche nahmen am Kreativwettbewerb der Schreinerinnung im Beruflichen Schulzentrum teil, der erstmals nicht in Kombination mit der Ausbildungsmesse stattfand. Obermeister Jürgen Bodenschlägel bedauerte die geringe Resonanz. „Wir überlegen, ob wir nicht auch auf die Gymnasien zugehen sollten.“

Bodenschlägel konnte sich den Hinweis auf eine gewisse Lethargie in der Gesellschaft nicht verkneifen. Vielleicht sei aber auch ein Fehler in der Kommunikation passiert.

Wie bei der Gesellenprüfung

Die Aufgabe für die Teilnehmer bestand darin, ähnlich wie bei der Gesellenprüfung an einem Holzstück ihr handwerkliches Geschick nachzuweisen. Drei der vier Jugendlichen, die den Weg in die Schreinerwerkstatt des Beruflichen Schulzentrum gefunden hatten, kamen von der Carl-von-Linde Realschule, der vierte von der Max-Hundt-Schule. Auch die beiden Lehrkräfte für das Schreinerhandwerk, Stefan Jahreis und Jörg Wollnik, hatten mit einem größeren Zulauf gerechnet. Sie verwiesen auf die steigenden Inzidenzzahlen und hielten den Zeitpunkt mitten im Sommer für nicht gerade optimal. „Für die Ausbildungsmesse wird besser geworben, jetzt sind wir mit der Schreiner-Innung gewissermaßen Einzelkämpfer“, sagte Stefan Jahreis.

Einer der Teilnehmer war Markus Fleischmann, der seinen Ausbildungsvertrag bei der Meigo GmbH Innenausbau in Schwarzach bereits in der Tasche hat. Trotzdem wollte er die Jury von seinem handwerklichen Geschick überzeugen. Rei.

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