Wiedersehen
Zurück in der alten Schule
Vor 50 Jahren „bauten“ sie ihr Abitur am Caspar-Vischer-Gymnasium: Vorne von links Uta Jahn-Zuchtriegel, Hannelore Mathis (Penzing), Gabriele Göbel (Deyerling), Hannelore Wirth-Vonbrunn, Brigitte Müller (Beyer) und Gymnasiallehrer Markus Lagnier. ...
Vor 50 Jahren „bauten“ sie ihr Abitur am Caspar-Vischer-Gymnasium: Vorne von links Uta Jahn-Zuchtriegel, Hannelore Mathis (Penzing), Gabriele Göbel (Deyerling), Hannelore Wirth-Vonbrunn, Brigitte Müller (Beyer) und Gymnasiallehrer Markus Lagnier. Dahinter von links Claudia Bergmann, Gabriele Hainke-Hirsch (Proba), Cristine Koschewa, Hannelore Faßold (Sturm), Doris Lauterbach, Manuela Ott (Müller), Margit Zeitler-Feicht, Ellen Kolb, Petra Schramm (Held) und Ute Kügemann (Sack). Auf dem Bild fehlen Hannelore Kinzel-Fischotter (Hein), Ulrike Herold-Zehentner und Traudl Schmidt (Wirth), die erst später eintrafen.
Werner Reißaus
Kulmbach

50 Jahre nach ihrem Abitur am Caspar-Vischer-Gymnasium trafen sich 18 ehemalige Schülerinnen zu einem ganztägigen Klassentreffen: Die weiteste Anreise hatte eine Teilnehmerin aus Hamburg.

Im September 1963 fing alles an, als 35 Schülerinnen aus der Stadt Kulmbach und 34 Schülerinnen aus dem Landkreis in zwei Klassen in das damalige Städtische Mädchengymnasium aufgenommen wurden. Im Sommer 1972 machten dann 28 junge Damen ihr Abitur am Neusprachlichen Gymnasium. Zwei der Absolventinnen sind leider schon verstorben.

Zunächst stand eine Besichtigung des Caspar-Vischer-Gymnasiums auf dem Plan. Markus Lagnier übernahm als Personalrat und Gymnasiallehrer am CVG die Führung durch die Gebäude und zeigte mit vielen Informationen die Entwicklung der Schule auf. Dabei wurden Klassenräume, der Ganztagsbereich, der offene Ganztagsbereich in der Röhl-Villa, die Sternwarte und der Außenbereich besichtigt.

Nach einer Mittagspause mit Kulmbacher Bratwürsten im Pausenhof des ökumenischen Kinderhorts ging es mit der zweiten Führung weiter. Der Leiter der Einrichtung, Andreas Wittmann, erläuterte beim Gang durch das Erdgeschoss – im 1. Stock befindet sich die Musikschule – die innovativen Erziehungsziele dieses Hortes mit rund 90 Kindern aus 16 Nationen. In diesem Gebäude verbrachten die späteren Abiturientinnen drei Schuljahre nach den zwei ersten Schuljahren, die aufgrund von Platzmangel in die Berufsschule ausgelagert worden waren. Zu Beginn der 10. Klasse erfolgte dann der Umzug des Mädchengymnasiums in das neue Gebäude, dem heutigen CVG. Nach diesen zwei Besichtigungen wurde im „Roberts“ die Kaffeepause eingelegt, wo natürlich die Anekdoten aus der Schulzeit ausgetauscht wurden. Mit einer „Genuss-Führung“, die Jürgen Treppner vornahm, machten sich die Frauen auf den Weg durch die Kulmbacher Altstadt. Der „Genussführer“ wusste viel zu markanten Gebäuden der Stadt zu berichten und hatte auch kulinarische Köstlichkeiten wie Pralinen, Küchla, Bier und Schnaps dabei. Der Schlusspunkt wurde dann in der Gaststätte Petz gesetzt, wo ein typisch fränkisches Essen serviert wurde. Hier blieben die „Mädels“ vergangener Jahre noch lange sitzen, denn sie hatten viel zu erzählen.

Organisiert hatte dieses Klassentreffen wieder in hervorragender Weise Gabriele Göbel, die schon viele Treffen in den Jahren zuvor übernommen hatte. Unterstützt wurde sie dabei von Gabriele Hainke-Hirsch und von Hannelore Faßold, die beide im Landkreis Kulmbach wohnhaft sind. Und alle waren sich am Ende einig, im nächsten Jahr wieder ein Klassentreffen durchzuführen. Rei.

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