Geflügelzucht
1225 Rassetiere ausgestellt
Allen Grund zur Freude hatte der heimische Züchter Karl-Heinz Misch aus Maineck, denn seine prächtige Pommerngans (grau gescheckt) wurde bei der Schau mit der Höchstnote „vorzüglich“ bewertet.
Allen Grund zur Freude hatte der heimische Züchter Karl-Heinz Misch aus Maineck, denn seine prächtige Pommerngans (grau gescheckt) wurde bei der Schau mit der Höchstnote „vorzüglich“ bewertet.
Foto: Dieter Radziej
Weismain – Der Geflügelzuchtverein Weismain richtete die 71. oberfränkische Bezirksschau und Bezirksjugendschau aus. Damit verbunden war das 100. Jubiläum des Kr...

Der Geflügelzuchtverein Weismain richtete die 71. oberfränkische Bezirksschau und Bezirksjugendschau aus. Damit verbunden war das 100. Jubiläum des Kreisverbandes Lichtenfels der Rassegeflügelzüchter, der aus diesem Anlass seine Kreisschau veranstaltete.

Es gurrte, gackerte, quakte und krähte an allen Ecken und Ende in den Hallen der Weismainer Püls-Bräu, denn sie waren dem Geflügelzuchtverein zur Verfügung gestellt worden. Der Vorsitzende des Geflügelzuchtvereins Weismain, Hans Schramm, und die zahlreichen Zuchtfreunde waren erleichtert und dankbar, dass nach zwei Jahren endlich wieder eine derartige Ausstellung stattfinden konnte. Schramm dankte auch den rund 130 Ausstellern die eine Vielzahl von Tauben, Hühnern, Zwerghühnern, Groß- und Wassergeflügel gemeldet hatten, so dass mit 1225 Rassetieren eine erfreuliche Vielfalt präsentiert werden konnte.

Die Bezirksschau und Kreisschau für Lichtenfels wertete der Kreisvorsitzende Andreas Scheumann als ein Spiegelbild der Rassegeflügelzucht in der Region. Er würdigte die züchterische Tätigkeit aller, die trotz vieler Einschränkungen etwa in der Corona-Pandemie ihrem Hobby treu geblieben sind.

Das Wohl der Tiere im Blick

Scheumann machte mit Blick auf immer neue Vorgaben vor allem vonseiten der Europäischen Union deutlich, dass die heimischen Züchter keine neuen Vorschriften bräuchten, denn für sie hätten das Wohlbefinden der Rassetiere, deren Haltung und der Transport zu den Ausstellungen immer einen hohen Stellenwert.

Namens der Stadt Weismain nahm Zweiter Bürgermeister Matthias Müller die Veranstaltung zum Anlass, um die Tätigkeit des Geflügelzuchtvereins von Weismain zu würdigen, der nach seiner Ansicht eine hervorragende Arbeit leiste. Hier gebe es ein harmonisches Miteinander von Alt und Jung und damit sollte diese Gemeinschaft weiterhin einen erfolgreichen Bestand haben, wünschte er.

Und der Blick ging auch in die Zukunft: Schon bald wird es für die heimischen Züchter ein Wiedersehen in der Jura-Metropole gaben, denn der Geflügelzuchtverein Weismain feiert 2022 sein 100-jähriges Bestehen und darf dann erneut die Kreisgeflügelschau ausrichten. dr