Ehrung
Ein Richter im Ehrenamt
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann mit Alfred Weis und der Präsidentin des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, Andrea Breit, sowie dem Präsidenten des Verwaltungsgerichts Bayreuth, Thomas Boese
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann mit Alfred Weis und der Präsidentin des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, Andrea Breit, sowie dem Präsidenten des Verwaltungsgerichts Bayreuth, Thomas Boese
Foto: Ministerium
Oberlangheim – Post von Innenminister Joachim Herrmann bekommt man nicht jeden Tag. Doch diese hatte es in sich: Der langjährige Lichtenfelser Stadtrat Alfred Weis a...

Post von Innenminister Joachim Herrmann bekommt man nicht jeden Tag. Doch diese hatte es in sich: Der langjährige Lichtenfelser Stadtrat Alfred Weis aus Oberlangheim wurde nach München bestellt, um im Rahmen einer Feierstunde für sein langjähriges Engagement als ehrenamtlicher Richter der Verwaltungsgerichtsbarkeit ausgezeichnet zu werden.

Und so kam es, dass der 78- Jährige mit seiner Frau Brigitte nach München ins Dienstgebäude am Odeonsplatz fuhr, um von Innenminister Herrmann die Dankesurkunde entgegenzunehmen. Alfred Weis war zwei Schöffenperioden von 1997 bis 2004 beim Amtsgericht Lichtenfels und 23 Jahre am Verwaltungsgericht in Bayreuth als ehrenamtlicher Richter tätig, wo er in mehreren Kammern eingesetzt war. Seine Einführung im Jahre 1996 nahm die damalige stellvertretende Präsidentin Bianca Fischer, spätere Bürgermeisterin der Stadt Lichtenfels, am Verwaltungsgericht Bayreuth vor.

Beim Festakt in München wurden vom Innenminister 21 ehrenamtliche Richter für ihre langjährige Tätigkeit aus den Verwaltungsgerichtsbezirken Augsburg, Bayreuth, München, Regensburg und Würzburg gewürdigt. Gemeinsam mit der Präsidentin des Verwaltungsgerichtshofes, Andrea Breit, und dem Präsidenten des Verwaltungsgerichts Bayreuth, Thomas Boese, bekamen sie Urkunden. „Sie haben diese Rolle des richterlichen Ehrenamts mindestens vier Amtsperioden und damit 18 Jahre und teilweise noch viel länger im Interesse des Gemeinwohls ausgeübt. Damit sind Sie zu großen Vorbildern für andere geworden.“ red