Jubiläum
Heinrich Popp feierte bei bester Gesundheit seinen 90. Geburtstag
Heinrich Popp (rechts) freute sich über Glückwünsche der Feuerwehr, die stellvertretend der Ehrenvorsitzende Reinhold Sterzer überbrachte.
Heinrich Popp (rechts) freute sich über Glückwünsche der Feuerwehr, die stellvertretend der Ehrenvorsitzende Reinhold Sterzer überbrachte.
Foto: Dieter Radziej
Neuses am Main – Ein fest in seinem Heimatort Neuses am Main engagierter Mitbürger feierte am vergangenen Freitag einen ganz besonderen Geburtstag: Heinrich Popp wurde...

Ein fest in seinem Heimatort Neuses am Main engagierter Mitbürger feierte am vergangenen Freitag einen ganz besonderen Geburtstag: Heinrich Popp wurde 90.

„Zum Geburtstag viel Glück“, intoniert von Ottmar Groß, erklang es in der Alten Schmiede im Stadtteil Neuses am Main, als sie von Heinrich Popp betreten wurde, und dies hatte seinen guten Grund, konnte er doch seinen 90. Geburtstag begehen.

Laudatio vom Ehrenvorsitzenden

Die Laudatio übernahm der Ehrenvorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr von Neuses am Main, Reinhold Sterzer, und sprach dabei gerne für die gesamte Dorfgemeinschaft von Neuses, den King-Club Nordbayern, sowie für Pfarrerin Bettina Beck und den Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Strössendorf-Altenkunstadt deren Glückwünsche gemeinsam aus.

Er ging dabei auch etwas auf den Lebensweg von Heinrich Popp ein, der im Jahre 1932 in Burgkunstadt geboren wurde und so markante Ereignisse wie den Zweiten Weltkrieg mit all seinen Wirren schon in jungen Jahren miterleben musste.

Nach dem Schulbesuch absolvierte er zunächst eine Schreinerlehre, bevor er für rund vier Jahre im Ruhrgebiet im Bergbau unter Tage arbeitete. Danach kehrte er nach Oberfranken zurück, wobei er zunächst für die Firma Manfred Bauer in Neuses tätig war und anschließend in die Firma Baur, Burgkunstadt, eintrat.

Nach seiner Heirat, erinnerte Sterzer, gehörte er gleichsam zu den Siedlungspionieren in Neuses am Main, die maßgeblichen Anteil am Aufbau einer neuen Wohnsiedlung hatte. Seitdem ist Neuses für ihn und seine Familie immer Heimatort geblieben. Von Anbeginn an, schilderte Ehrenvorsitzender Reinhold Sterzer weiter, engagierte sich Heinrich Popp in den Vereinen und dies galt für die Freiwillige Feuerwehr genauso wie die Sängerschar, die Kleintierzüchter, die Erntehelfer und den King-Club. Nicht von ungefähr kam es deshalb, dass er zum „Ehrenvorsitzenden der Kaninchenzüchter im Kreisverband Lichtenfels“ ernannt wurde.

Auch das kirchliche Leben empfand der treue Gottesdienstbesucher als unentbehrlich und stand seiner Christengemeinde stets fachlich und handwerklich mit Rat und Tat immer zur Seite.

Zusammenfassend stellte deshalb Ehrenvorsitzender Reinhold Sterzer fest, dass die Kirchengemeinde und Dorfgemeinschaft sowie die Tauben- und Kaninchenzüchter Heinrich Popp viel zu verdanken haben. Alle hoffen, sagte Sterzer dabei, natürlich in einem besonderen Maße seinen Neusesern, dass ihnen Heinrich Popp noch lange erhalten bleiben möge.

Gerührter Jubilar

Heinrich Popp ergriff dann sichtlich gerührt das Wort und brachte dabei seine Freude darüber zum Ausdruck, dass auch viele Freunde an seinem Ehrentag an ihn gedacht hatten, wobei er um Verständnis dafür bat, dass sein Geburtstag aufgrund der allgemeinen Situation nur in einem ganz kleinen Kreis gefeiert werden konnte.