Engagement
Marktgraitzer pflegen Kapellen und Kreuze
Die wunderschöne Waldmarienkapelle in Marktgraitz mit den „Waldkapellendienern“
Die wunderschöne Waldmarienkapelle in Marktgraitz mit den „Waldkapellendienern“
Foto: Roland Dietz
Marktgraitz – Die Marktgraitzer kümmern sich um ihren Ort, die Landschaft und die Natur sowie die Kleinode in der Umgebung. So haben sie jüngst das Kreuz auf dem „G...

Die Marktgraitzer kümmern sich um ihren Ort, die Landschaft und die Natur sowie die Kleinode in der Umgebung.

So haben sie jüngst das Kreuz auf dem „Gratzer Berglein“ erneuert. Dies war eine Gemeinschaftsaktion mehrerer Helfer und Unterstützer.

Bei der Renovierung des Kreuzes am Bolzplatz stand der Stammtisch „Zeja voo Zehna“ in der Verantwortung. Die Gruppe sanierte das Kreuz.

Eine wunderschöne Angelegenheit war auch die Feier der 300 Jahre alten Kappl auf dem Marktgraitzer Schneeberg. Wie ein Schutz stehen dort links und rechts zwei Linden neben dem kleinen Gotteshaus. Ein solches ist vor erst fünf Jahren am nordöstlichen Waldrand entstanden. Es handelt sich um die kleine Waldmarienkapelle, die die beiden Brüder Siegfried und Georg Bülling und ihre Freunde errichtet haben.

Bei einem Spaziergang dorthin kann man auf der kleinen Ruhebank rasten und die schöne Landschaft in Richtung des nördlichen Steinach- und Rodachlaufs genießen.

Nachdem die beiden Marktgraitzer Gerhard Müller und Jutta Stübinger in der Adventszeit vor 14 Monaten einen Weihnachtsbaum im nahen Wald dekoriert hatten, stellten nun die beiden Büllings einen Weihnachtsbaum an der Waldmarienkapelle auf. Dies war verbunden mit der Bitte, bei einem Besuch diesen mit Christbaumschmuck auch in Gedenken an einen lieben Menschen zu verschönern.

Dieses Ansinnen wurde ein voller Erfolg; viele machten mit, und ein prächtig geschmückter Baum war zur Weihnachtszeit zu sehen. Dies werde bis zum Ende der Weihnachtszeit an Maria Lichtmess so bleiben, erklärten die beiden Initiatoren bei einem Treffen vor kurzem an der Waldmarienkapelle.

Für die Pflege dort hat sich eine Gruppe zusammengefunden, die sich gerne trifft. „Waldkapellendiener“ nennen sie sich. Zwölf Personen gehören neben den Bülling-Brüdern dazu. Doch die Zahl ist offenbar begrenzt: „Mehr als die 14 Heiligen werden wir nicht“, meint Georg Bülling schmunzelnd. rdi