Umwelt
Müllsammler hatten zu tun
„Fette Beute“ mussten die Freiwilligen wieder beim Ramadama machen.
„Fette Beute“ mussten die Freiwilligen wieder beim Ramadama machen.
Foto: privat
Schney – Sehr zur Freude der Organisatoren sind dem Aufruf zum „Ramadama in der Schney“ 26 Freiwillige aus verschiedenen Vereinen und Einrichtungen gefolgt, da...

Sehr zur Freude der Organisatoren sind dem Aufruf zum „Ramadama in der Schney“ 26 Freiwillige aus verschiedenen Vereinen und Einrichtungen gefolgt, darunter auch sieben Kinder der Schneyer Grundschule.

Man konnte sich am Schlossplatz mit Müllsäcken und Zwickern bewaffnen, um dann in kleinen Gruppen mit Abstand und Maske loszuziehen, um möglichst viele Plätze und Wege zu säubern. Es wurde vom kleinen Plastikschnipsel über leere Flaschen und Dosen bis hin zu Brettern und Elektrogeräten alles Mögliche und Kuriose gefunden. Erschreckend ist die Tatsache, wie oft der Müll nur wenige Meter von städtischen Müllkübeln entfernt weggeworfen worden war.

Interessant waren die Fragen, die sich gerade den jungen Helfern dazu stellten: Warum entsorgen gerade Erwachsene, die die doch eigentlich als Vorbilder handeln müssten, so viel Müll unachtsam in Hecken und Sträuchern? Warum kann man den Müll nicht zum Wertstoffhof bringen, wenn er schon im Auto ist?? Wer läuft denn mit einem DVD-Player zum Kirchweiher, um ihn dann wegzuwerfen?

Im Anschluss durfte sich jeder Helfer als Dankeschön vor dem Vereinsheim des OGV eine Wegzehrung mitnehmen, da man auf ein gemütliches Beisammensein nach getaner Arbeit verzichten musste.

Der Bauhof der Stadt Lichtenfels unterstützte diese Aktion wieder mit Müllsäcken und Zwickern, holte den Müll außerdem mit einem städtischen Fahrzeug im Anschluss ab. red