Wohngemeinschaft
Zugewinn an Menschlichkeit
Bürgermeister Jürgen Gäbelein (5. v. li.) übergibt im Kreise von Gesamtleiterin Sabine Schubert (3. v. re.) und geistlichem Direktor der Regens-Wagner-Stiftungen Rainer Remmele (re.) einen Spendenscheck.
Bürgermeister Jürgen Gäbelein (5. v. li.) übergibt im Kreise von Gesamtleiterin Sabine Schubert (3. v. re.) und geistlichem Direktor der Regens-Wagner-Stiftungen Rainer Remmele (re.) einen Spendenscheck.
Foto: Regens-Wagner-Stiftung
Altenkunstadt

Redwitz —  Nach der Wohngemeinschaft Johanna in der alten Schule ist seit zwei Jahren die Wohngemeinschaft Theresa in Redwitz ansässig. Pandemiebedingt war es nun endlich möglich, die Menschen, die dort leben und arbeiten sowie die Räumlichkeiten zu segnen.

Regens Wagner Burgkunstadt verfolgt mit dieser Dezentralisierung das Ziel, dass Menschen mit und ohne Behinderung sich im Sozialraum begegnen und bereichern können. Die Mitglieder der Wohngemeinschaft wollen und sollen ganz normale Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Redwitz sein.

Sie kaufen hier ein, gehen zum Arzt und zum Frisör, sie besuchen die örtlichen Feste und bringen sich dort aktiv ein oder nehmen an den Angeboten der Vereine teil. So geschieht Begegnung, Sich-Kennenlernen und Akzeptanz.

„Wohnst du noch oder lebst du schon“, mit der Beantwortung dieser Frage beschäftigte sich die Ansprache von Direktor Rainer Remmele. Die Neubürger brauchen und haben nicht nur ein Dach über dem Kopf, vielmehr leben sie hier, mit Unterstützung von zahlreichen Mitarbeitenden, aber auch in der Begegnung mit den anderen Einwohnern der Gemeinde.

Er dankte allen Redwitzern und vor allem den Mitarbeitenden für die Achtsamkeit, Wertschätzung, Offenheit und das gemeinsame Gestalten der Zukunft.

Bürgermeister Gäbelein unterstützte diesen Gedanken und freute sich über den wahnsinnigen Zugewinn an Menschlichkeit durch Beteiligung an Festen, den Beitrag zum Weihnachtsmarkt und an Tanzveranstaltungen. „Die Menschen mit Behinderung sind überall sehr willkommen und eine unheimliche Bereicherung.“ Dazu überreichte er einen Scheck in Höhe von 500 Euro, einem Anteil am Gewinn aus der Aktion Dorfhelden von TV Oberfranken und E-ON. red