Serie: Bier um Vier
Reinheitsgebot: Tradition oder kann das weg?
Ein Prosit auf das „Bierland Franken“! Die Menschen nicht nur im Coburger Land haben auch während der Corona-Pandemie den kleinen, heimischen Brauereien die Treue gehalten – obwohl das Bier von Großkonzernen oft billiger ist.
Ein Prosit auf das „Bierland Franken“! Die Menschen nicht nur im Coburger Land haben auch während der Corona-Pandemie den kleinen, heimischen Brauereien die Treue gehalten – obwohl das Bier von Großkonzernen oft billiger ist.
Foto: mhp – stock.adobe
Bamberg – Warum Plastik beim Brauen erlaubt ist, Bio-Obst aber nicht – und was ein traditioneller Braumeister und ein Craft-Beer-Brauer aus Franken dazu sagen.

Das deutsche Reinheitsgebot regelt, woraus hierzulande Bier gebraut werden darf. Dieses Gebot gibt es seit dem Jahr 1516.  „Wie das pier summer un winter auf dem Land sol geschenckt und prauen werden“ – so lautete der Titel einer Verordnung, die damals von den bayerischen Herzögen Wilhelm IV und Ludwig X. erlassen wurde. Der Erlass, der zunächst nur für Bayern verbindlich war und erst seit 1906 für ganz Deutschland gilt, besagt, dass zur Bierherstellung nur vier Zutaten erlaubt sind: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe.  Die Hefe kam allerdings erst später hinzu, hielt man sie im 16. ...

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