Jupps Gartentipps
Buchsbäume: Geheimtipp gegen lästige Schädlinge
Buchsbaumzünsler treiben ihr Unwesen
Foto: Josef Schröder
Bamberg – Man sorgt sich liebevoll um seine Buchsbäume und zack: kahlgefressen. Daran ist ein ganz bestimmter Schädling Schuld. Was Sie nun unternehmen können.

Wie der Schädling zu uns kam 

Der Buchsbaumzünsler ist nun auch in Nordbayern angekommen. In manchen Gärten tritt er schon massiv auf und kann es fertigbringen, Buchsbäume kahlzufressen. Der Schädling kommt ursprünglich aus Asien und wurde versehentlich importiert. Aktuell entwickelt sich die zweite Generation.

Die Tierchen erkennen 

Die grünen Raupen sind mit den schwarzen Linien sehr gut getarnt und lassen sich deshalb nur schwer entdecken. Gern halten sie sich mehr im trockenen und geschützten unteren Bereich der Pflanze auf. Die Blätter des Buchsbaumes sind ihre einzige Nahrungsquelle des Buchsbaumzünsler. Nach einigem Zögern haben zum Glück Meisen und Spatzen die Raupen als Futter für sich entdeckt. Immer öfter sieht man diese Singvögel in das Grün der Buchsbäume einfliegen.

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Auf den richtigen Schnitt kommt es an

Wenn man diese Pflanzen nicht als glatte Kugel mit der Heckenschere schneidet, sondern mehr locker wachsen lässt, haben die Vögel es leichter in das Innere einzudringen und nach den Raupen zu suchen. Soll es unbedingt ein Rundschnitt sein, geht das mit einer Rosenschere, in dem einzelne Büschel von außen herausgenommen werden.

Das ist dann so ähnlich, als wenn eine Ziege grast. Es macht zwar etwas mehr Arbeit, ergibt aber einen ebenfalls einen lockeren Rundschnitt. Oder aber, man lässt den Buchsbaum insgesamt freier wachse. Befallene Zweige mit Raupen und Eiern des Zünslers sollten im Restmüll entsorgt werden.

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