Jupps Gartentipp
Die Ambrosia ist eine giftige Neubürgerin
Im Garten sollte immer wieder nachgeschaut werden, ob nicht die gefürchtete Ambrosia-Pflanze aufgegangen ist.  Die Pollen gelten als besonders aggressiv und können sogar Asthma auslösen.
Im Garten sollte immer wieder nachgeschaut werden, ob nicht die gefürchtete Ambrosia-Pflanze aufgegangen ist. Die Pollen gelten als besonders aggressiv und können sogar Asthma auslösen.
Foto: Soeren Stache/dpa
Bamberg – Garten-Experte Jupp Schröder empfiehlt, die Ambrosia -Pflanze zu entsorgen. Der Grund: Die aus Amerika stammende Pflanze kann Asthma auslösen.

Im Garten sollte immer wieder nachgeschaut werden, ob nicht die gefürchtete Ambrosia-Pflanze aufgegangen ist. Sie ist einjährig und fängt erst jetzt zu blühen an. Die Blütezeit kann sich bis zum Frost hinziehen. Die Pollen gelten als besonders aggressiv und können sogar Asthma auslösen. Sie sind ein Alptraum für jeden Allergiker.

Samenkörner nur unter dem Mikroskop zu sehen

Die zirka 0,30 bis 1,50 hohe Pflanze ist leicht an den doppelt gefiederten und sehr stark verzweigten Blättern zu erkennen. Besonders wächst der sehr giftige Neubürger aus Amerika bei uns in Gemüsebeeten und in der Nähe von Futterstellen für Vögel. Die Verbreitung der winzigen Samenkörner erfolgt vorwiegend über verseuchtes Vogelfutter.

Daher ist beim Kauf von Vogelfutter darauf zu achten, dass dieses keine Samen von der gefürchteten Ambrosiapflanze enthält. Beim Kauf von hochwertigem Futter aus Deutschland ist das Risiko gering. Die Samenkörner der Ambrosia sind so klein, dass sie nur unter dem Mikroskop erkannt werden.

Ambrosia: Handschuhe beim Entfernen tragen

Beim Herausreißen der Ambrosia sollte man wegen der hohen Giftigkeit Handschuhe tragen. Die Entsorgung der Pflanze geschieht am besten über den Restmüll, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.