Jupps Gartentipps
Kaum bekannte Pflanze: Kirschpflaumen sind gesund
Kirschpflaumen hängen zur Zeit in Massen an den Bäumen. Die süß-säuerlichen Früchte sind essbar und gesund.
Kirschpflaumen hängen zur Zeit in Massen an den Bäumen. Die süß-säuerlichen Früchte sind essbar und gesund.
Foto: Josef Schröder
Bamberg – Die Früchte der Kirschpflaume können gegessen werden. Von vielen Menschen werden die Früchte und andere Schätze im Garten aber gar nicht gesehen.

Zurzeit locken schon die leckeren Früchte der runden Kirschpflaumen in Gelb und in Rot. Es ist kaum mehr bekannt, dass man die Früchte essen kann. Meistens liegen sie achtlos auf dem Boden oder Bürgersteig. Sie haben einen feinen süß-säuerlichen Geschmack. Es gab Zeiten, da waren die Früchte sehr begehrt und wurden in Hausgärten angepflanzt. Heute sind sie oft nur noch verwildert in Hecken anzutreffen.

Bitteres Gemüse meiden

In diesem Jahr sind Gurken und Zucchini kaum bitter geworden. Trotzdem sollte man diese Früchte vor der Verarbeitung abschmecken. Eigentlich ist der Bitterstoff Cucurbitacin aus den Kürbisgewächsen herausgezüchtet worden. Durch eigene Saatgewinnung jedes Jahr kommt es oft zu Rückmutationen so wie Einkreuzungen.

Eigentlich weiß man das und trotzdem denken viele Hobbygärtner nicht weiter darüber nach. Wie heißt es so schön: Aus Fehlern wird man schlau. Und nicht brav seinen Teller leer essen, wenn es scheußlich bitter schmeckt.

Kapuzinerkresse ist eine Heilpflanze

Der Verzehr von drei bis vier Blättchen der Kapuzinerkresse wirken bei täglicher Anwendung gegen Infektionskrankheiten des Nierenbeckens und der Harnwege. Darüber hinaus stärkt die schöne Pflanze die körpereigenen Abwehrkräfte und ist damit eine hervorragende Heilpflanze gegen Erkältungen. Als Tinktur angesetzt helfen sie auch im Winter. Sehr gut schmecken die Blätter auf einem Butterbrot.

Heilpflanzen im Rasen

Die meisten Menschen ahnen nicht, welch wertvolle Pflanze sich in ihrem Rasen verbirgt. Die Braunelle wird nur zehn bis 15 Zentimeter hoch. Man muss genau hinschauen, um sie zu entdecken. Sie schauen so hübsch aus, dass man es kaum fertig bringt, sie abzumähen.

Dank ihrer ätherischen Öle und Gerbstoffe kann die Braunelle sowohl gegen Atemwegserkrankungen und Probleme der Verdauungsorgane helfen. Besonders soll sie den Bluthochdruck senken. So kann der Rasen mit seinen vielen Heilpflanzen wie auch Gundermann, Spitzwegerich und Gänseblümchen eine erweiterte Apotheke des kleinen Mannes sein.