Jupps Gartentipp
Kräuteröl und Pfefferminztee selber machen
Frische Pfefferminzblätter schmecken als Tee oder in kaltem Wasser herrlich erfrischend.
Frische Pfefferminzblätter schmecken als Tee oder in kaltem Wasser herrlich erfrischend.
Foto: Hendrik Schmidt/dpa/Archiv
Lichtenfels – Kräutern aus dem Garten verleihen Speisen, aber auch Essig und Öl eine besondere Note. Frischer Pfefferminztee ist ein leckerer Durstlöscher.

Essig und Öl lassen sich durch Einlegen von Kräutern geschmacklich verbessern. Einem halben Liter Weinessig werden etwa 50 Gramm Kräuter, einzelnen oder gemischt, zugesetzt und an einem sonnigen Platz 14 Tage aufgestellt. An Kräuter eignen sich dazu Estragon, Basilikum, Bohnenkraut, Dill, Melisse, Kapuzinerkresse, Pfefferminze und Thymian. Durch die Zugabe einiger Boretschbüschel erhält der Kräuteressig eine kräftige Farbe.

Kräuteröle werden nur mit Olivenöl eingesetzt und an einem dunklen Ort aufbewahrt. Billige Speiseöle werden schnell ranzig und damit ungenießbar.

Salate mit essbare Blüten garnieren

Nachspeisen oder Salate kann man mit essbaren Blüten wunderbar garnieren. Kapuzinerkresse-Blüten geben neben der dekorativen Wirkung auch noch einen wunderbaren Geschmack. Auch andere Blüten von Kräutern wie Borretsch, Salbei, Kürbis, Lavendel, Thymian, Ringelblumen und Gänseblümchen sind essbar und eignen sich genau so gut zum Dekorieren.

Kalter Pfefferminztee erfrischt im Sommer

Wenn man die Pfefferminze laufend ausbricht und nicht blühen lässt, verzweigen sich die Pflanzen immerzu. So ist es möglich, ständig frische Kräuter für einen Tee zu ernten. Zum Überbrühen werden die Blätter mit der Schere klein geschnitten. Der Duft zieht dann durch die ganze Wohnung. Auch kalt getrunken ist der Pfefferminztee, besonders bei der Sommerhitze, ein sehr wohlschmeckender Durstlöscher. Die frischen Blätter schmecken als Tee um Längen besser als die getrockneten. Wenn man dazu noch etwas Zitronenmelisse gibt, ergibt das ein Traumgetränk.