Jupps Gartentipps
Sommerbeete: So blüht Ihr Garten jetzt auf
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Ausreichend vorbereitet kann man aus den Beeten im Garten so einiges machen.
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Bamberg – Gärtnern macht mit der richtigen Vorbereitung im Sommer besonders Spaß. Jupp weiß, was jetzt ausgesät werden kann und was löchrige Blätter bedeuten.

Die richtige Aussaat bewahrt Nährstoffe

Der August ist die richtige Zeit, leerstehende Beete mit einer Gründüngung aufzubessern. Es gibt keine billigere Methode, die gleichzeitig so wirksam ist, als mit geeigneten Pflanzen wie Lupinen, Perserklee, Ölrettich, Raps, Bienenfreund, Sommerblumen, Futtererbsen, Senf oder einem Gemisch aus vielen dieser Pflanzen zu arbeiten.

Gut bewährt haben sich für die Aussaat im August die Mischungen Landsberger Gemenge, Bodenkur Grünhumus, Grünaktiv und Bodenkur. Auch kann Roggen ausgesät werden. Dieser bleibt im Winter stehen und wird erst im Frühjahr eingegraben.

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Dadurch können Pflanzennährstoffen aufgefangen werden. Sie driften dann nicht in den Untergrund ab. Dies ist gerade unter Umweltgesichtspunkten heute von besonderer Bedeutung.

Angefressen Blätter haben auch Vorteile

Beim Blattfraß von Engelstrompeten sind meist die nachtaktiven Ohrwürmer am Werk. Diese fressen sowohl Blattläuse als auch junge Blätter. Somit sind sie für den Gärtner nützlich und auch nachteilig zugleich.

Für den biologisch denkenden Gärtner kommt es aber auf die Vielfalt an, die in der Natur immer für einen Ausgleich sorgt. Die Engelstrompete steckt bei guter Pflege aber viel weg und kann sich selbst helfen.

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Sie ist eine der giftigsten Kübelpflanzen. Die Engelstrompete gehört zu den Starkzehrern und mag kalkhaltiges Wasser in großer Menge. Nur geschwächte Pflanzen können buchstäblich aufgefressen werden.