Zuletzt aktualisiert: 26.09.2021, 23:12 Uhr
Das war die Wahl

Der Liveticker zum Ausgang der Bundestagswahl zum Nachlesen

Ticker Wahl allgemein
26.09.2021, 23:10:34 Uhr

Schluss für heute

Vielen Dank fürs Dabeisein und Mitlesen. Wir verabschieden uns nach einem spannenden Wahlabend. 

Lasset die Verhandlungen beginnen!

Euer Team von Fraenkischertag.de 

 

26.09.2021, 23:03:28 Uhr

Jetzt beginnen die Verhandlungen

Während in unzähligen Wahllokalen noch gezählt wird, beginnen in Berlin bereits die ersten Gedanken über Sondierungs- und Koalitionsgespräche in den nächsten Wochen. 

Die Wahl haben wir hier noch einmal für Euch im Überblick

 

Briefwahlumschläge
26.09.2021, 22:59:51 Uhr

Scholz gewinnt Mandat für Potsdamer Wahlkreis vor Baerbock

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat den Wahlkreis Potsdam als Direktkandidat mit deutlichem Vorsprung für sich entschieden.

Scholz kam bei der Bundestagswahl am Sonntag auf 34 Prozent, wie der Landeswahlleiter Brandenburg mitteilte. Auf dem zweiten Platz in dem Promi-Wahlkreis lag Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mit 18,8 Prozent.

Das Ergebnis im Wahlkreis 61 (Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II) wurde bundesweit mit Spannung verfolgt, da gleich zwei Kanzlerkandidaten um ein Mandat rangen. 

26.09.2021, 22:57:04 Uhr

Dorothee Bär holt Direktmandat

Trotz ihres bislang schwächsten Ergebnisses bei den Erststimmen hat die stellvertretende CSU-Vorsitzende Dorothee Bär ihr Direktmandat im Wahlkreis Bad Kissingen verteidigt.

Die Digital-Staatsministerin vereinte am Sonntag 39,1 Prozent der Erststimmen auf sich, wie der unterfränkische Landkreis Bad Kissingen mitteilte.

Das sind zwölf Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl 2017.

Ihre stärkste Konkurrentin, Sabine Dittmar (SPD), erhielt 19,0 Prozent der Stimmen. Bär hatte 2009 53,7 Prozent, 2013 57,9 Prozent und 2017 51,1 Prozent der Erststimmen bekommen. Über die Landesliste war sie erstmals 2002 in den Bundestag eingezogen.

Dorothee Bär
26.09.2021, 22:28:56 Uhr

Landeswahlleiterin: Keine Verzerrung durch späte Stimmabgabe

Die Berliner Landeswahlleiterin Petra Michaelis erwartet keine Verzerrung der Wahlergebnisse durch die späte Stimmabgabe mancher Berlinerinnen und Berliner.

«Ich gehe davon aus, dass die Leute, die sich in der Schlange angestellt hatten, noch unbeeinflusst ihre Stimmen abgeben konnten und dass sich daraus keine Wahlfehler ergeben, sagte sie am Abend im RBB.

Laut Bundeswahlrecht könnten alle ihre Stimme abgeben, die sich bis 18 Uhr in die Schlange vor einem Wahllokal eingereiht hätten. Ihr sei gemeldet worden, dass das auch so passiert sei, sagte Michaelis.

Sie könne sich nicht erklären, warum in manchen Wahllokalen zwischenzeitlich Stimmzettel gefehlt hätten. «Wir haben natürlich für alle Wahlberechtigten für alle Wahlen, die anstehen, ausreichend Stimmzettel bestellt.» Es seien prozentual auf die Wahlberechtigten 110 bis 120 Prozent Stimmzettel verfügbar gewesen.

Michaelis verwies darauf, dass der Berliner Marathon die Auslieferung von Stimmzetteln womöglich behindert habe. «Die Vielzahl der Ereignisse ist für die Abhaltung einer Wahl nicht das Beste», sagte sie. Die Organisatoren des Marathons hatten zuvor schon Schuld von sich gewiesen. Es seien alle Zusagen gegenüber den Institutionen eingehalten worden.

(dpa)

26.09.2021, 22:25:58 Uhr

Hans-Georg Maaßen nicht im Bundestag

Ex-Bundesverfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen (CDU) liegt bei der Bundestagswahl nach Auszählung fast aller Wahlbezirke im Südthüringer Wahlkreis 196 deutlich hinter dem SPD-Kandidaten und Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich.

Ullrich kam nach Auszählung von 406 von insgesamt 418 Wahlbezirken auf 33,6 Prozent der Stimmen.

 Maaßen lieferte sich zu diesem Zeitpunkt ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei mit dem Kandidaten der AfD, Jürgen Treutler: Maaßen lag bei diesem Auszählungsstand bei 22,3 Prozent, Treutler bei 21,4 Prozent.

Hans-Georg Maaßen
26.09.2021, 22:16:41 Uhr

Bilder des Tages

Hier haben wir noch ein paar Fotos aus dem Verlauf des Wahlsonntags für Euch. 

Armin Laschet nach der ersten Hochrechnung:

Bundestagswahl - Wahlparty CDU/CSU

 

Ein Mitglied der AfD sitzt bei der Wahlparty der AfD:

Bundestagswahl - Wahlparty AfD

 

Olaf Scholz auf der Wahlparty:

Bundestagswahl - Wahlparty SPD

Unterstützer der CDU reagieren nach der Bekanntgabe der ersten Prognosen zum Ausgang der Bundestagswahl auf der Wahlparty ihrer Partei im Konrad-Adenauer-Haus:

Bundestagswahl - Wahlparty CDU

 

Wahl in Bayern: 

Bundestagswahl in Bayern - Feature

Alle Fotos: dpa

26.09.2021, 22:02:37 Uhr

SPD baut Vorsprung aus - wenn auch minimal

Das sind die aktuellsten Zahlen - und die SPD baut ihren Vorsprung ein klein wenig aus:

CDU/CSU: 24,2%

SPD: 25,8%

AfD: 10,6%

FDP: 11,5%

Linke: 5,0%

Grüne: 14,3%

Andere: 8,6%

26.09.2021, 21:51:13 Uhr

Aiwanger räumt ein: Wahlziel verfehlt

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat nach dem Abschneiden seiner Freien Wähler bei der Bundestagswahl eingeräumt, das Wahlziel verfehlt zu haben. «Momentan sieht es so aus, als würde es nicht reichen», sagte Aiwanger am Sonntag im Bayerischen Fernsehen, nachdem erste Hochrechnungen bekannt geworden waren.

Demnach haben die Freien Wähler zwar Stimmanteile hinzugewonnen, sind aber klar an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.

Aiwanger betonte aber: «Mit diesen 2 Prozent im Bund und 6 Prozent in Bayern haben wir ein Signal gesetzt.» Die Freien Wähler hätten ihre Stimmanteile verdoppelt.

In den Bundesländern müsse nun weiter Aufbauarbeit geleistet werden. «Wir müssen jetzt zu den drei Landesparlamenten in denen wir sind, noch mehr hinzufügen», sagte er. Aiwanger selbst richte seinen Blick auf die nächsten Landtagswahlen 2023 in Bayern.

Dass es nicht mehr Stimmen geworden sind für die Freien Wähler, führte Aiwanger vor allem auf den auf die beiden Kanzlerkandidaten von Union und SPD zugespitzten Wahlkampf zurück. Zudem habe die Kampagne der CSU, Stimmen für die Freien Wähler als «verschenkte Stimmen» zu bezeichnen, möglicherweise geschadet.

Der Freie-Wähler-Fraktionschef im bayerischen Landtag, Florian Streibl, erklärte am Wahlabend, die Zahlen zeigten, die Freien Wähler seien auch in der Fläche eine wachsende politische Kraft. In Bayern habe die Partei mehr als drei Punkte zugelegt. Die sei eine sehr gute Ausgangsposition für die Landtagswahl 2023, sagte Streibl. «Auf den leichten Verlusten extremer Parteien sollten wir uns hingegen nicht ausruhen – hier bleibt viel zu tun, um der Polarisierung unserer Gesellschaft noch stärker entgegenzuwirken», sagte Streibl.

Hubert Aiwanger (Freie Wähler)
26.09.2021, 21:38:53 Uhr

Die meisten Erstwählenden sind für die FDP

Die FDP ist laut Wahlanalyse von Infratest Dimap für die ARD die bei Erstwählenden erfolgreichste Partei.

Der Analyse zufolge schneidet die FDP mit 23 Prozent in dieser Gruppe am besten ab. Knapp dahinter liegen die Grünen mit 22 Prozent. 

Darauf folgen laut Infratest Dimap die SPD mit 15 Prozent und die Union aus CDU und CSU mit 10 Prozent.

Die Linke kommt demnach auf 8 Prozent, die AfD auf 7 Prozent.