Insektenschutz
Ausnahmen beim Spritzverbot
Traktoren standen am Dienstag bei einer Demonstration von Landwirten gegen das Insektenschutzgesetz vor dem Reichstagsgebäude.
Traktoren standen am Dienstag bei einer Demonstration von Landwirten gegen das Insektenschutzgesetz vor dem Reichstagsgebäude.
Foto: K. Nietfeld, dpa -
Berlin – Die Bauern fürchten noch mehr wirtschaftlichen Druck durch Verbote von Pestiziden. Doch es kommt weniger schlimm als befürchtet.

Die Seele der Bauern brodelt schon länger. Ein brutaler Preiskampf mit dem Handel, die Afrikanische Schweinepest, die Gülleverordnung und jetzt noch das drohende Spritzverbot zum Schutz der Insekten. Voller Zorn schwangen sich die Landwirte zuletzt auf ihre Traktoren, um es Ministern und Großstädtern zu zeigen. Ihre Einwände und der laute Proteste haben beim Spritzverbot dazu geführt, dass die Bundesregierung Ausnahmen zulassen will. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) konnte die Ausnahme auch durch Druck aus den Ländern der Umweltministerin abringen. Ein klassischer deutscher Kompromiss.

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Die Seele der Bauern brodelt schon länger. Ein brutaler Preiskampf mit dem Handel, die Afrikanische Schweinepest, die Gülleverordnung und jetzt noch das drohende Spritzverbot zum Schutz der Insekten. Voller Zorn schwangen sich die Landwirte zuletzt auf ihre Traktoren, um es Ministern und Großstädtern zu zeigen.