Rettung aus der Regnitz
Drohender Turbinentod: Drama um Schwanenküken
Am Montagnachmittag drohte eine Schwanenfamilie mit ca. acht jungen Küken in die Turbinen der Regnitz zu gelangen.
Am Montagnachmittag drohte eine Schwanenfamilie mit ca. acht jungen Küken in die Turbinen der Regnitz zu gelangen.
News5/Merzbach
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Bamberg – Tierischer Einsatz für die Feuerwehr und die Wasserschutzpolizei: Eine Schwanenfamilie mit Küken drohte in eine Turbine in der Bamberger Regnitz gesaugt zu werden.

Ein Tierrettungseinsatz der besonderen Art spielte sich am Montagnachmittag, 15. Mai, an der Oberen Mühlbrücke in Bamberg ab, teilen die Nachrichtenagentur News5 und die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg mit.

In die Turbinen der Regnitz gespült

Eine Augenzeugin beobachtete, dass eine Schwanenfamilie mit ca. acht Jungtieren drohte, in die dortigen Turbinen der Regnitz zu gelangen.

Die Feuerwehr Bamberg rückte an und positionierte sich mit Keschern an der Regnitz.
Die Feuerwehr Bamberg rückte an und positionierte sich mit Keschern an der Regnitz.
News5/Merzbach

Das Muttertier sowie einige Jungtiere seien bereits nach unten gespült worden, berichtete die Frau. Wo sich die Tiere nun befinden, ist noch unklar.

Feuerwehr Bamberg rückte an

Direkt vor den Turbinen befanden sich immer noch vier weitere Schwanenküken, die jetzt ohne Eltern orientierungslos umherirrten.

Das Ziel der Feuerwehrleute: Verhindern, dass die Küken eingesaugt werden und in die Turbine getrieben werden.
Das Ziel der Feuerwehrleute: Verhindern, dass die Küken eingesaugt werden und in die Turbine getrieben werden.
News5/Merzbach

Die Feuerwehr Bamberg rückte deshalb an und positionierte sich mit Keschern an der Regnitz.

Feuerwehr und Wasserschutzpolizei waren vor Ort.
Feuerwehr und Wasserschutzpolizei waren vor Ort.
News5/Merzbach

Das Ziel der Feuerwehrleute: Verhindern, dass die Küken eingesaugt werden und in die Turbine getrieben werden.

Bis zur Don Bosco Fähre getrieben

Im weiteren Verlauf gelang es den Einsatzkräften, die Jungtiere Flussaufwärts bis zur Don Bosco Fähre zu treiben, wo sie anschließen aus dem Wasser gerettet werden konnten.

Die sichtlich erschöpften Tiere brachte die Wasserschutzpolizei dann ins Tierheim. Dort werden sie nun versorgt.

Die sichtlich erschöpften Tiere brachte die Wasserschutzpolizei dann ins Tierheim.
Die sichtlich erschöpften Tiere brachte die Wasserschutzpolizei dann ins Tierheim.
News5/Merzbach

„Das sind natürlich die schönen Einsätze, wenn man sagen kann, man hat vier junge Schwäne gerettet“, berichtet Elmar Mackert, Leiter der Wasserschutzpolizei in Bamberg.

 

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