Strafprozess
Adoptivmutter soll für Prostituierte zahlen
Mit einer Machete bedrohte der Angeklagte seine Adoptivmutter.
Mit einer Machete bedrohte der Angeklagte seine Adoptivmutter.
Foto: Symbolfoto: Markus Bormann/Adobe Stock
Bamberg – Ein junger Mann bedroht seine Adoptivmutter mit einer Machete, damit er seine Schulden bei einer Prostituierten begleichen kann. Der Raub misslingt.

Am Nikolaustag 2020 versuchte ein 27-jähriger Mann, seine Adoptivmutter in Bamberg auszurauben. Am Vormittag stand er mit einer Machete im Wohnzimmer und wollte 2000 Euro, um seine Schulden bei einer Prostituierten begleichen zu können. Doch er erbeutete keinen einzigen Cent. Am Landgericht Bamberg spielten in dem Fall jetzt aber auch eine Entführung, mehrere Vergewaltigungen und schlimme häusliche Gewalt eine Rolle.Berthold, der natürlich im wirklichen Leben anders heißt, braucht dringend Geld. Aber nicht ein paar kleine Scheine. Es sind 2000 Euro, die er einer 31-jährigen Prostituierten in Nürnberg schuldet.

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