75 Jahre FT
Die Verbrechen der Befreier
Um den Tod einer 61-jährigen Prostituierten ging es bei diesem Ortstermin des Landgerichts Bamberg auf der Zufahrtsstraße zum Panzerübungsgelände. Ein 23-jähriger US-Soldat wurde danach wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Aus der Army wurde er jedoch nicht ausgeschlossen.
Um den Tod einer 61-jährigen Prostituierten ging es bei diesem Ortstermin des Landgerichts Bamberg auf der Zufahrtsstraße zum Panzerübungsgelände. Ein 23-jähriger US-Soldat wurde danach wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Aus der Army wurde er jedoch nicht ausgeschlossen.
Foto: FT-Archiv, Emil Bauer/Stadtarchiv
75 Jahre FT
Bamberg – 1970: Meist war das Verhältnis der Bamberger zu stationierten Amerikanern gut. Doch 1966 und 1970 häufen sich schwere Straftaten wie Vergewaltigungen.

Von einer Straßenschlacht ist am einen Tag die Rede, von einer Vergewaltigung am nächsten. "Wir sind kein Freiwild", demonstrieren einige Taxifahrer, die mit Waffen bedroht und ums Fahrtgeld geprellt wurden. "Das zweite Gewaltverbrechen in einer Woche" titelt kurz darauf der Fränkische Tag. Etwas scheint aus den Fugen geraten zu sein, im Jahr 1970 in der Garnisonsstadt Bamberg. Arbeit, Feste, große Liebe Seit Kriegsende sind die Amerikaner in der Stadt, haben den Einheimischen gute Arbeitsplätze und immer wieder auch die große Liebe beschert. Nicht nur Gastronomie und Nachtleben profitieren sehr von den ...

Weiterlesen mit
Kostenlos testen
  • 1 Monat kostenlos testen
  • danach 9,99 EUR mtl.
  • jederzeit kündbar

Von einer Straßenschlacht ist am einen Tag die Rede, von einer Vergewaltigung am nächsten. "Wir sind kein Freiwild", demonstrieren einige Taxifahrer, die mit Waffen bedroht und ums Fahrtgeld geprellt wurden.