Nach Sturz
Dankbare Seniorin sucht unbekannte Retterinnen
EIne Bamberger Seniorin stürzte  in der Nähe des Bamberger Klinikums. Drei Frauen eilten ihr sofort zur Hilfe. Nun sucht die ältere Dame nach ihren Retterinnen.
EIne Bamberger Seniorin stürzte in der Nähe des Bamberger Klinikums. Drei Frauen eilten ihr sofort zur Hilfe. Nun sucht die ältere Dame nach ihren Retterinnen.
Foto: Ronald Rinklef
Bamberg – Eine Bamberger Seniorin stürzt in der Nähe des Klinikums schwer, drei Frauen eilen ihr zu Hilfe. Nun sucht die Seniorin die drei Heldinnen.

Der Sturz kam aus dem Nichts. Ohne Fremdeinwirkung und ohne Grund. „Mein Fuß hat sich einfach nicht mehr bewegt und dann bin ich gefallen“, erzählt die 78-jährige Bambergerin. Doch kaum lag sie auf dem Boden, kamen auch schon Helferinnen angerannt. „Meiner Erinnerung nach waren es zwei jüngere Frauen. Mein Mann, der ebenfalls dabei war, sagt, es waren drei“, erzählt sie weiter.

Der Sturz war heftig. Das ganze Gesicht voller Blut, die Knie und die Schulter schmerzten. „Die jungen Frauen halfen mir sofort auf und stützten mich.“ Eine der Damen telefonierte, rief möglicherweise einen Rettungsdienst.

Da der Unfall sich aber – es war Glück im Unglück – in der Nähe des Bamberger Klinikums ereignete, konnte die ältere Dame, begleitet von den Helferinnen, zu Fuß in die Notaufnahme gebracht werden. „Dort wurde ich von einem Rettungssanitäter empfangen“, erinnert sich die 78-Jährige. In der Klinik stellte sich heraus, dass die Bambergerin sich die Nase gebrochen und die Schulter geprellt hatte.

Gebrochene Nase, geprellte Schulter

Der Unfall passierte am Montag, 28. Juni, um die Mittagszeit in der Nähe des Klinikums. Heute ist glücklicherweise nicht mehr viel davon zu sehen. Die Schulter bessert sich und die Nase muss nicht operiert werden.

Was aber bleibt, ist die Dankbarkeit. „Diese Hilfsbereitschaft war einfach fantastisch“, sagt die 78-Jährige. Deshalb möchte sie sich bei ihren Retterinnen, deren Namen sie nicht kennt, persönlich bedanken.

Falls die engagierten Helferinnen diesen Text lesen oder aber von ihm erfahren, melden sie sich doch bitte unter der E-Mail-Adresse f.stark@infranken.de.