Uraufführung
Das Theater als Ort radikaler Sprachkritik
Ein Tanz  um das große Nichts: „Der endlos tippende Affe“  im ETA-Hoffmann-Theater
Ein Tanz um das große Nichts: „Der endlos tippende Affe“ im ETA-Hoffmann-Theater
Foto: Martin Kaufhold
Bamberg – In „Der endlos tippende Affe“ nimmt das ETA-Hoffmann-Theater die menschliche Sprache restlos auseinander.

Halskrause, Puffärmel, Prunkhandschuhe und ein Totenschädel stilecht in Hamletpose auf der vornehm-skulptural erhobenen Handinnenseite aufgebahrt. Die Uraufführung von Björn SC Deigners mittlerweile drittem Auftragswerk für das ETA-Hoffmann Theater beginnt mit einem Standbild, das nicht nur traditionalistisches Shakespeare-Theater parodiert: Drei Personen wie aus dem elisabethanischen Zeitalter, eingefroren in Positionen, die (jede für sich) ganze Archive kultureller Kontexte zitieren.

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