Flüchtlinge
Ankerzentrum Bamberg: Kein schnelles Ende in Sicht
So viel Freiflächen zwischen den Häusern gibt es in Bamberg kaum noch: Rund 20 Wohnblocks werden derzeit von der Anker-Einrichtung Oberfranken belegt.
So viel Freiflächen zwischen den Häusern gibt es in Bamberg kaum noch: Rund 20 Wohnblocks werden derzeit von der Anker-Einrichtung Oberfranken belegt.
Foto: Michael Wehner
Bamberg – Bamberg steht unter Schock: Die Flüchtlings-Einrichtung könnte zur Dauerlösung werden. Was hat die Stadt gegen den Freistaat in der Hand?

Im Bamberger Osten überraschen die Beobachtungen, die Karin Einwag gemacht hat, niemanden besonders: Die stellvertretende grüne Fraktionsvorsitzende hält sich als Mutter sportbegeisterter Kinder häufig im Umfeld des Volksparkstadions auf. "Das Konfliktpotenzial einer solchen Einrichtung ist erheblich", stellt die 46-jährige Lehrerin fest und spricht von Belästigungen, von Anzeichen des Drogenhandels und sogar der Prostitution. Dabei gebe es nur Verlierer - die betroffenen Flüchtlinge, die in einer Massenunterkunft am Stadtrand leben müssten, aber auch die Bewohner der benachbarten Wohngebiete.

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