Literaturfestival
Der „China-Versteher“ warnt vor Illusionen
Wilfried Kämper (l.) und Wolfgang Hirn sprachen im Hallstadter Kulturboden über China.
Wilfried Kämper (l.) und Wolfgang Hirn sprachen im Hallstadter Kulturboden über China.
Foto: Helmut Ölschlegel
Bamberg – Wolfgang Hirn wird ein zu schwärmerischer Blick auf China vorgeworfen. In Hallstadt tat er wenig, diesen Vorwurf zu entkräften.

Im Diskurs über China überwiegt das Gefühl von Bedrohung und des Ausgeliefert-Seins. „Die Neuerfindung der Diktatur“ von Kai Strittmatter ist nur eines jener Bücher jüngeren Datums, in denen den Lesern ein dystopisches Panorama aus Überwachungsstaat, aggressivem Nationalismus und ungezügeltem Kapitalismus entfaltet wird. Im Chor der notorischen China-Kritiker fehlt die Stimme von Wolfgang Hirn. „Ich will aufklären, informieren, beschreiben, was vor allem wirtschaftlich in China passiert“, sagt der Journalist und Autor („Angriff aus China“, „Chinas Bosse“). Wo ...

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