Nach Gerichtsurteil
Ethiker warnt vor "Dämonisierung der Triage“
Das Bundesverfassungsgericht veröffentlichte am Dienstag eine Entscheidung zur sogenannten Triage in der Corona-Pandemie.
Das Bundesverfassungsgericht veröffentlichte am Dienstag eine Entscheidung zur sogenannten Triage in der Corona-Pandemie.
Foto: Fabian Strauch, dpa
Erlangen – Das Bundesverfassungsgericht stärkt die Rechte von Behinderten. Warum ein Medizinethiker aus Erlangen dies für wirklichkeitsfremd hält.

Am Dienstag hat das Bundesverfassungsgericht die Politik verpflichtet, „unverzüglich“ Vorkehrungen zum Schutz von Menschen mit Behinderungen im Fall einer sogenannten Triage zu treffen. Der Erlanger Medizinethiker Karl-Heinz Leben betrachtet den Richterspruch mit Skepsis. Leven leitet an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen das Institut für Geschichte und Ethik in der Medizin. Er ist Mitglied der Wissenschaftsakademie Leopoldina. Werden behinderte Menschen in deutschen Krankenhäusern benachteiligt? Karl-Heinz Leven: ...

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