Spurensuche
Das erzählen die jüdischen Friedhöfe in Bamberg
Der Zeckendorfer Judenfriedhof liegt eigentlich auf der Gemarkung Demmelsdorf und ist von dort aus auch gut zu erreichen.
Der Zeckendorfer Judenfriedhof liegt eigentlich auf der Gemarkung Demmelsdorf und ist von dort aus auch gut zu erreichen.
Foto: Annette Schäfer
LKR Bamberg – Seit 1700 Jahren leben Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland. Auch im Bamberger Land zeugen jüdische Friedhöfe von einer bewegten Geschichte.

Im Hebräischen wird der Begriff des Friedhofs, der Stätte, an der die Verstorbenen auf ihre Auferstehung warten, mit „Beth Olamin“ bezeichnet, was gleichermaßen mit „Haus der Ewigkeit“ als auch mit „Guter Ort“ übersetzt werden kann. Ein guter Ort ist es also, an dem die Erwartung des ewigen Lebens und der ewigen Ruhe mit der Erwartung der leiblichen Auferstehung verknüpft wird. So sehen es die jüdische Bestattungstradition und der Glaube vor. Ein Ort, an dem nichts die Ruhe der Toten stört, an dem die Gräber für die Ewigkeit geschaffen und weder Schmuck noch Dekoration zu finden sind.

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