Rahmenkonzept fehlt
Freibäder können öffnen - aber wie und wann?
Auch das Hainbad wartet noch auf Gäste.
Auch das Hainbad wartet noch auf Gäste.
Foto: Matthias Hoch
Bamberg – In Bayern ist plötzlich der Weg frei für eine Öffnung der Freibäder ab dem 21. Mai. Warum die Bamberger Stadtwerke als Betreiber trotzdem sauer sind.

Die Stadtwerke Bamberg wollen dafür sorgen, dass in Bamberg die Freibäder schnellstmöglich in den Freibadsommer 2021 starten können – sind aber bei den Vorbereitungen von München abhängig und zunehmend verärgert. Auch wenn jetzt die bayerische Staatsregierung überraschend die Wiedereröffnung von Freibädern im Freistaat ab 21. Mai genehmigt hat, bleiben viele Fragezeichen. Rahmenkonzepte für die Öffnungen werden nämlich erst noch von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege erstellt.

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Bei den Stadtwerken sorgt das für Entrüstung. „Nicht nur, dass die Öffnung vollkommen überraschend kam, jetzt warten wir tagelang auf verbindliche Hygienevorgaben der bayerischen Staatsregierung: Ob mit oder ohne Corona-Test, ob mit vorheriger Anmeldung oder nicht – das alles ist noch vollkommen unklar. Auch wissen wir noch nicht, wie viele Badegäste wir überhaupt reinlassen dürfen“, sagt Pressesprecher Jan Giersberg angesäuert. „Alle Kinder, Familien und Sportler, die sich auf die Öffnung der Freibäder freuen, haben mehr Klarheit verdient.“

Inzidenz muss unter 100 liegen

Wann genau das Stadionbad, das Freibad Gaustadt und die Hainbadestelle öffnen können, ist dementsprechend noch offen. Klar ist nur, dass die 7-Tage-Inzidenz in Bamberg stabil unter 100 liegen muss. Die vorbereitenden Arbeiten für die Badesaison hatten die Stadtwerke bereits Anfang Mai veranlasst.

So ist die Situation im Landkreis Erlangen-Höchstadt:

 

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