Calderón-Spiele
"Romeo und Julia" mit fadem Beigeschmack
„Romeo und Julia“ bei den „Calderón“-Spielen: Leon Tölle und Antonia Bockelmann
Foto: Martin Kaufhold
Bamberg – Dem E.T.A.-Hoffmann-Theater gelingt ein ergreifendes „Romeo und Julia“. Die Darstellung von Homosexualität gerät mitunter kontrovers.

Der Regisseur, der sich über William Shakespeare hinwegsetzt und Julia und Romeo das wohlverdiente Happy End spendiert, muss wohl erst noch geboren werden. Auch Matthias Köhler ist dieser Regisseur nicht. Deshalb liegen bei den „Calderón“-Spielen in Bambergs Alter Hofhaltung Romeo und Julia am Ende zwar wie gewohnt eng umschlungen, aber eben mausetot auf dem Boden. Zwei Selbstmörder im Namen der Liebe und der Selbstbestimmung. Romeo und Julia sind Synonyme der absoluten Liebe Seit über 400 Jahren bewegt die tragische Geschichte ...

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

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