Ausstellung
Ahnenforschung in Amerika
Gemeindearchivarin Maria Köppl berichtet bei der Ausstellungseröffnung über ihre akribischen Recherchewege.
Gemeindearchivarin Maria Köppl berichtet bei der Ausstellungseröffnung über ihre akribischen Recherchewege.
Foto: Marion Krüger-Hundrup
Gundelsheim – Gemeindearchivarin Maria Köppl war Auswanderern aus Gundelsheim auf der Spur. Das Ergebnis ist im Kulturraum am Rathaus zu sehen.

Sie waren vorher niemals in New York. Brachen also auf in eine völlig unbekannte Welt mit fremder Sprache und Kultur. Meist nur mit einer Handvoll Dollar im spärlichen Gepäck ließen sie sich in Amerika nieder, fassten in zumeist Handwerksberufen Fuß – und kehrten nie wieder nach Gundelsheim zurück. Diese 49 Männer und Frauen, die zwischen 1850 und 1930 im Land der unbegrenzten Möglichkeiten der bitteren Armut in ihrem einst 400-Seelen-Dorf entflohen waren und auf ein besseres Leben in der Fremde hofften.

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