Geschichte
Was von den Burgen übrig blieb
Der „Schlössleshöppel“ bei Großbuchfeld ist noch immer von einem kleinen Bach umgeben. In der Mitte stand die kleine Burg der Herren von Buffelt.
Der „Schlössleshöppel“ bei Großbuchfeld ist noch immer von einem kleinen Bach umgeben. In der Mitte stand die kleine Burg der Herren von Buffelt.
Foto: Foto: Robert Schäfer
LKR Bamberg – Manch ein unscheinbarer Hügel im Landkreis gibt noch heute Zeugnis fast vergessener Herrschaftsgeschichten. Kleinburgen waren im Trend.

Wer zu Hause auf Mottenjagd geht, ist gemeinhin mit einer Fliegenklatsche und einem Lavendelsäckchen bewaffnet. Wenn Archäologen oder Burgenforscher auf Mottenjagd gehen, reicht ihnen als Ausrüstung festes Schuhwerk und ein Fotoapparat. Als Motten werden nämlich nicht nur die lästigen Insekten mit einer Vorliebe für Wollpullis bezeichnet, sondern auch eine Art von Burg, wie sie im Mittelalter in ganz Europa üblich und vorherrschend war. Der Begriff „Motte“ kommt vom vulgärlateinischen Wort „mota“, was so viel wie „Erdhaufen“ bedeutet, und damit ist das Konstruktionsprinzip schon hinlänglich erklärt.

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