Fußball
Auf- und Absteiger: Vereine haben entschieden
Es wird Auf- und Absteiger geben: Das ist das Ergebnis der vom BFV befragten Vereine zum Vorgehen des Saisonabbruchs.
Es wird Auf- und Absteiger geben: Das ist das Ergebnis der vom BFV befragten Vereine zum Vorgehen des Saisonabbruchs.
Foto: Sportfoto Zink
Bamberg – Die Entscheidung ist gefallen: Die abgebrochene Fußballsaison wird mit Auf- und Absteigern gewertet. Das teilt der BFV mit.

Eine Mehrheit von 71,14 Prozent der Vereine (2115 Stimmen) habe sich in einem vom BFV eingeholten Meinungsbild dafür ausgesprochen, die aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochene Spielzeit 2019/21 unter der Maßgabe abzubrechen, dass es durch Anwendung der in Paragraf 93 der Spielordnung verankerten Quotienten-Regelung direkte Auf- und Absteiger in den einzelnen Spielklassen gibt und die Relegation ersatzlos entfällt.

Das zur Abstimmung stehende Alternativmodell, wonach alle Vereine, die unter Berücksichtigung der Quotienten-Regel in der Tabelle auf einem Aufstiegsrelegationsplatz stehen, aufsteigen können und der Abstieg nicht zum Tragen gekommen wäre, erhielt eine Zustimmung von 28,86 Prozent (858 Stimmen). 

Wahlbeteiligung: 80,46 Prozent

Aufgerufen zum Votum waren  3695 Vereine im Freistaat, die am Erwachsenenspielbetrieb teilnehmen. Dabei hatte jeder Verein eine Stimme. Von ihrem Wahlrecht machten 2973 Klubs Gebrauch, die Wahlbeteiligung lag bei 80,46 Prozent. 

„Der Vorstand hat immer betont, dass er jeden Weg, den die Vereine mehrheitlich wählen, konsequent mitgehen wird. Entsprechend sind die Beschlüsse im Vorstand jetzt so gefasst worden“, so Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der für den Spielbetrieb  verantwortlich ist.

Oberfranken gesamt

Variante 1: 69,05 Prozent
Wahlbeteiligung: 75,87 Prozent

Kreis BA/BT/KU
Variante 1: 64,19 Prozent

Kreis CO/KC/LIF
Variante 1: 65,14 Prozent

Mittelfranken gesamt

Variante 1: 64,84 Prozent
Wahlbeteiligung: 80,22 Prozent

Kreis ER/PEG
Variante 1: 67,44 Prozent

Unterfranken gesamt

Variante 1:70,18 Prozent
Wahlbeteiligung: 76,63 Prozent

Kreis Schweinfurt

Variante 1: 67,44 Prozent

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