Basketball
Brose Bamberg holt ersten Importspieler
Justin Robinson (r.), hier im Trikot von Elan Chalon,  hat für ein Jahr bei Brose Bamberg unterschrieben.
Justin Robinson (r.), hier im Trikot von Elan Chalon, hat für ein Jahr bei Brose Bamberg unterschrieben.
Foto: imago
Bamberg – Brose Bamberg hat den US-Amerikaner Justin Robinson unter Vertrag genommen. Der Aufbauspieler war zuletzt in Pesaro in Italien aktiv.

Brose Bamberg hat nach Marvin Omuvwie. Joel Aminu und Patrick Heckmann den vierten Neuzugang präsentiert und Justin Robinson mit einem Einjahresvertrag ausgestattet. Der 26-jährige US-Amerikaner besetzt beim Basketball-Bundesligisten die erste Ausländerstelle und kommt vom italienischen Erstligisten Victoria Liberta Pesaro, wo er in der letzten Saison im Schnitt über zwölf Punkte, fünf Assists und drei Rebounds erzielte.

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Robinson misst nur 1,73 Meter, kam aber zu seiner College-Zeit in Monmouth/Oregon bereits in seinem ersten Jahr durchschnittlich 20,2 Punkte, 3,7 Assists und 2,1 Steals pro Spiel. Er führte Monmouth zum ersten MAAC-Titel in der regulären Saison und einen Schulrekord von 25 Siegen. Der Point Guard wurde in seiner letzten Spielzeit zum „MAAC Player of the Year“ gewählt, nachdem er durchschnittlich 19,7 Punkte pro Spiel erzielte und Monmouth abermals zur MAAC-Meisterschaft geführt hatte.

In Russland, Frankreich und Italien aktiv

Im Sommer 2017 spielte Robinson für Miami Heat in der NBA-Summer-League, schloss sich für die folgende Saison aber dem russischen Erstligisten Avtodor Saratov an. Nach einer Spielzeit in Russland wechselte er nach Frankreich zu Elan Chalon und führte dort in Frankreich 8,2 Assists pro Spiel die Ligastatistik an. Nach zwei Jahren in der Bourgogne zog es ihn nach Pesaro in Italien.

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„Ich bin seit 2017 großer Fan von Justin. Da habe ich ihn erstmals in der Summer-League gesehen und seine Karriere seitdem immer verfolgt. Er ist ein Spieler, der in jeder Sekunde mit voller Energie spielt. Er agiert sehr mannschaftsdienlich, kann aber auch von weit hinter der Dreierlinie abschließen. Es macht einfach Spaß, ihm beim Spielen zuzusehen“, meint Brose-Coach Johan Roijakkers.

Robinson: große Chance für mich

Robinson hat sich für einen Wechsel nach Bamberg entschieden, weil „ich das Gefühl habe, dass es eine große Chance und ein guter Platz für mich ist, um den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen. Ich will meine Mitspieler führen und sie besser machen. Auf dem Feld bin ich ein Scoring Guard, der sehr hart spielt, der aber immer auch seine Mitspieler einbindet.“

Mit den Neuzugängen Robinson, Omuvwie, Aminu und Heckmann sowie den verbliebenen Christian Sengfelder, Kenneth Ogbe, Dominic Lockhart und Elias Baggette hat Brose Bamberg nun acht Spieler für die kommende Saison unter Vertrag.

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