Basketball
Brose Bamberg trifft auf Juventus Utena
Patrick Miller von Juventus Utena (l.) verteidigt gegen den Kapfenberger Joshua Scott.
Patrick Miller von Juventus Utena (l.) verteidigt gegen den Kapfenberger Joshua Scott.
Foto: championsleague.basketball
Bamberg – Am Mittwoch steigt der fränkische Bundesligist in die Qualifikation zur Champions League ein. Erster Gegner ist ein Team aus Litauen.

In seinem ersten Qualifikationsspiel zur Basketball-Champions-League (BCL) bekommt es der Bundesligist Brose Bamberg am Mittwoch (16 Uhr) in Tallinn mit Juventus Utena zu tun. Die Litauer besiegten am Montag die Kapfenberg Bulls aus Österreich klar mit 90:68 (45:34). Beim mit sechs Teams besetzten Mini-K.o-.Turnier in der estnischen Hauptstadt qualifiziert sich nur der Sieger für die Hauptrunde der BCL. Bei einem Erfolg über Utena stünden die Bamberger, die für das Halbfinale gesetzt waren, bereits im Endspiel.

Beste Werfer der Litauer beim Sieg über Kapfenberg waren Martynas Gecevicius (19 Punkte), Mindaugas Kupsas und Tomas Lekunas (beide je 15). Juventus Utena musste kurzfristig auf Norbertas Giga verzichten. Der Center wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

Turnier in einer „Blase“

Bei Brose Bamberg wurden nach Ankunft in der estnischen Hauptstadt am späten Sonntagabend ebenfalls alle Spieler und Betreuer getestet – ausnahmslos negativ. Bereits im Vorfeld hatten sie sich zwei PCR-Tests unterziehen müssen, da das Qualifikationsturnier in Tallinn in einer „Blase“ ausgerichtet wird.

Nach einem dreistündigen Fitnesstraining im hoteleigenen Kraftraum und einem Videostudium verfolgten die Bamberger am Montagabend eine Halbzeit des Viertelfinalspiels zwischen Utena und Kapfenberg und beendeten den ersten Tag in Tallinn mit einer eineinhalbstündigen Trainingseinheit in der Halle.

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