Sportkegeln
Die Kegel-Traditionalisten haben es schwer
Im deutschen Kegelsport hat sich die Spielform über 120 Wurf durchgesetzt, aber es wird auch noch  über 200 Wurf gespielt.
Im deutschen Kegelsport hat sich die Spielform über 120 Wurf durchgesetzt, aber es wird auch noch über 200 Wurf gespielt.
Foto: Sportfoto Zink
Bamberg – Julian Hess spielt für den TSV Breitengüßbach über 120 und für Franken Neustadt über 200 Wurf – doch Zukunft hat für ihn nur eine Spielform.

Knapp zehn Jahre ist es jetzt her, dass ein erbitterter Streit den deutschen Kegelsport auf den Classic-Bahnen erschütterte und ihn letztlich spaltete. Das international gültige Spielsystem über 120 Wurf war damals klar auf dem Vormarsch, die Traditionalisten sahen die etablierte Variante über 200 Wurf in Gefahr und gründeten im März 2012 kurzerhand ihren eigenen Verband. Seitdem wird zweigleisig gekegelt – die im Deutschen Kegler-Bund Classic (DKBC) organisierten Vereine spielen über 120 Wurf, die in der abtrünnigen Deutschen Classic-Kegler-Union (DCU) vereinigten Klubs weiterhin über 200.

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