Fußball
FC Eintracht: Helmer zieht’s in die Regionalliga
Franz Helmer tauscht das Trikot des FC Eintracht Bamberg gegen das der Würzburger Kickers.
Franz Helmer tauscht das Trikot des FC Eintracht Bamberg gegen das der Würzburger Kickers.
Foto: sportpress
Bamberg – Es hatte sich angedeutet: Franz Helmer verlässt den FC Eintracht Bamberg. Künftig geht er für einen unterfränkischen Regionalligisten auf Torejagd.

Der Abgang kommt nicht überraschend: 20 Tore und zehn Vorlagen in der abgelaufenen Bayernliga-Saison haben Begehrlichkeiten geweckt. Nun steht fest: Der 21-jährige Franz Helmer vom FC Eintracht Bamberg wechselt zu Drittliga-Absteiger Würzburger Kickers. Das gab der Regionalligist am Donnerstag bekannt.

Helmer, der seine ersten fußballerischen Schritte beim TSV Geiselwind und dem SSV Kitzingen machte, entstammt der JFG Steigerwald, bei der der großgewachsene Angreifer in der U19 mit 47 Treffern in 24 Spielen auf sich aufmerksam machte.

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Auch in seinem ersten Jahr im Herrenbereich erzielte er für den Kreisligisten SC Reichmannsdorf in 20 Partien 21 Tore. Im vergangenen Sommer folgte der Wechsel zu Bayernligist FC Eintracht Bamberg – und auch dort gehörte der Stoßstürmer zum Stammpersonal.

Mit 30 Scorerpunkten in ebenso vielen Begegnungen hatte Helmer großen Anteil daran, dass die Bamberger lange um den Aufstieg in die Regionalliga mitspielten und letztlich Vierter wurden.

Das sagt Kickers-Trainer Marco Wildersinn

„Franz ist ein spannender Spieler, der bis letzten Sommer noch in der Kreisliga gespielt hat. Er hat in Bamberg keine Anlaufzeit gebraucht und sich schnell in der Bayernliga zurechtgefunden. Seine Entwicklung ist beeindruckend“, freut sich Kickers-Coach Marco Wildersinn auf den Stürmer.

Sportdirektor Sebastian Neumann fügt an: „Er kann den Ball halten und verteilen, hat aber auch selbst einen sehr guten Abschluss. Mit seiner Wucht und Physis wird er unserem Spiel sehr guttun.“

„Ich habe mich hier vom ersten Gespräch an sehr wohl gefühlt. Wir trainieren auch in der Regionalliga unter Profibedingungen. Deshalb sind die Kickers für mich der nächste, aufregende Karriereschritt, den ich zudem nahe meiner Heimat gehen kann“, sagt der gebürtige Haßfurter zu seinem Wechsel an den Dallenberg.

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