Neue Regelung
Immer mehr Zuschauer dürfen auf die Fußballplätze
Auf bayerischen Fußballplätzen dürfen ab Donnerstag bis zu 1500 Zuschauer dabei sein. Die Zahl der Stehplätze wird derweil von 100 auf 200 angehoben. Die Stehenden müssen aber, anders als auf diesem Archivfoto aus dem Jahr 2018, den geltenden Mindestabstand beachten.
Auf bayerischen Fußballplätzen dürfen ab Donnerstag bis zu 1500 Zuschauer dabei sein. Die Zahl der Stehplätze wird derweil von 100 auf 200 angehoben. Die Stehenden müssen aber, anders als auf diesem Archivfoto aus dem Jahr 2018, den geltenden Mindestabstand beachten.
Foto: Jürgen Sterzbach
München – Weitere Lockerungen auf den bayerischen Fußballplätzen: Ab Donnerstag sind mehr Fans bei Spielen erlaubt - wenn die Inzidenz es zulässt.

Nur eine Woche nach der vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) geforderten Aufhebung des Stehplatz-Verbots auf bayerischen Amateur-Fußballplätzen hat die Bayerische Staatsregierung weitere Lockerungen auf den Weg gebracht: Demnach können bei Veranstaltungen unter freiem Himmel fortan bei stabilen Sieben-Tages-Inzidenzen unter 50 bis zu 200 Zuschauer auf Stehplätzen untergebracht werden, die Gesamtzahl an Besuchern ist auf 1500 beschränkt.

Weiterhin feste Sitzplätze

Sitzplätze müssen weiter fest zugewiesen werden. Bis dato hatte die Grenze bei 100 Stehplätzen und maximal 500 Zuschauern auf einem Sportgelände gelegen. Die neue Regelung tritt ab Donnerstag, 1. Juli, in Kraft.

„Es geht voran, der beharrliche Einsatz hat sich gelohnt, wenngleich wir noch weit von dem entfernt sind, was beispielsweise in unserem Nachbarbundesland Baden-Württemberg möglich ist, wo es erst gar keine Unterscheidung zwischen Steh- und Sitzplätzen gibt“, sagt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der im Präsidium für den Spielbetrieb in Bayern zuständig ist: „Klar ist aber auch, dass die Richtung stimmt – vor allem mit Hinblick auf den Saisonstart in der bayerischen Amateur-Ligen, der flächendeckend in ein paar Wochen beginnt. Die jetzt getroffene Entscheidung erleichtert Vieles gerade im Hinblick zur Abwicklung der Test- und Vorbereitungsspiele.“

Viele Gespräche mit Markus Söder

Vorausgegangen waren in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche der BFV-Spitze mit Ministerpräsident Markus Söder, dem für den Sport zuständigen Innenminister Joachim Herrmann sowie Gesundheitsminister Klaus Holetschek.

Mit den jetzt verabschiedeten Maßnahmen geht verpflichtend einher, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung bis zur Einnahme des Platzes getragen werden muss. Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. Die Kontaktdatenerfassung aller Besucher müsse gewährleistet sein, wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nach der Sitzung des Ministerrates betonte.

Die neue Gesetzgebung ist aktuell noch nicht veröffentlicht, sobald dies der Fall ist, wird der Bayerische Fußball-Verband sein Muster-Hygienekonzept zur Nutzung für seine Vereine umgehend aktualisieren und zum Download auf seiner Corona-Website veröffentlichen.

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