Kommentar
Olympia 2021: Keine Spiele der Glückseligkeit
Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach  schwenkt die olympische Fahne – vor leeren Rängen. Bach zog ein positives Fazit der Tage von Tokio, doch ein Beigeschmack bleibt.
Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach schwenkt die olympische Fahne – vor leeren Rängen. Bach zog ein positives Fazit der Tage von Tokio, doch ein Beigeschmack bleibt.
Foto: Michael Kappeler/dpa
Bamberg – Rein sportlich hatte Olympia 2021 tolle Momente, doch ein Sportfest waren die Spiele definitiv nicht, kommentiert Sportredakteur Torsten Ernstberger.

Was soll er in seiner Funktion auch anderes sagen? „Sehr erfolgreich“ seien die Olympischen Spiele gewesen, zieht IOC-Präsident Thomas Bach ein positives Fazit. In der Tat gab es – rein aus sportlicher Sicht – tolle Momente: Das geteilte Gold im Herren-Hochsprung oder aus deutscher Sicht der packende Weitsprung-Wettkampf von Malaika Mihambo, die Auferstehung des Schwimmsports, der dreifache Weltrekord des Bahnrad-Vierers und der Sieg von Alexander Zverev, der das Potenzial dazu hat, die Tennis-Nation Deutschland aus dem Tiefschlaf zu wecken. „Die Athleten haben diesen Spielen ...

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